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	<title>Klimastadt-Woche &#8211; Münster Klima Info</title>
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		<title>KlimaStadtMünster: STATT VERTRAG ABSICHTSERKLÄRUNG</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2023 20:21:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klimapolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf dem Weg zum KlimaStadtvertrag braucht es &#8222;uns alle&#8220;, so die Einladung der Stabsstelle Klimaschutz. Zur Erstellung eines Vertrages einigen sich die Vertragspartner auf eine [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Weg zum KlimaStadtvertrag braucht es &#8222;uns alle&#8220;, so die Einladung der Stabsstelle Klimaschutz. Zur Erstellung eines Vertrages einigen sich die Vertragspartner auf eine Regelung, die beide einhalten wollen. Im Falle des KlimaStadtvertrages &#8222;ccc&#8220;<a href="#_ftn1" id="_ftnref1">[1]</a> geht es um eine klimaneutrale Bilanz der Stadt Münster bis zum Jahr 2030. Gemessen daran, war die Bilanz der Klimastadt-Woche 2023 sehr dürftig. Gerade einmal 300 Menschen engagierten sich, das sind genau 1 Promille der Münsteraner Bevölkerung. Das ist eindeutig zu wenig, wenn es darum gehen soll, einen Vertrag für die gesamte Stadtbevölkerung auszuhandeln. Dabei war die Methode eines BarCamps durchaus geeignet und zielführend (siehe Infokasten). Die Ergebnisse, die hier ausgehandelt wurden, zeigen alle, dass ein Teil der Stadtgesellschaft die Puzzlesteine für eine klimaneutrale Stadt zusammensuchen und den Weg dahin konstruktiv gestalten will. Hier einige Beispiele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Klimakatastrophe nicht verdrängen, sondern darüber miteinander kommunizieren.</li>



<li>Problemwissen gemeinsam erarbeiten und daraus Handlungswissen machen.</li>



<li>Suffizienz als glücksbringendes Grundprinzip für unsere Gesellschaft.</li>



<li>Partizipation der Zivilgesellschaft in kleinen, relevanten Prozessen &#8211; möglichst in Nachbarschaften.</li>



<li>Vertrauensarbeit durch prozessorientierte und verbindliche Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen.</li>



<li>Umstrukturierung unserer Lebenswelt, damit wir ein klimaneutrales Leben führen können.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abschlussdiskussion der Ergebnisse ergab dann aber eher ein ernüchterndes Bild: Die Stabsstelle Klimaschutz sieht eigentlich gar keine Veranlassung, an dem bisher eingeschlagenen Weg zur Klimaneutralität etwas zu ändern &#8211; auch wenn wir dieses Ziel dann laut einer Berechnung des Klimabeirates Münster erst 2090 erreichen. Das öffentlich mitgeteilt zu bekommen war frustrierend. <br>Die zweite Ernüchterung folgte aber auf dem Fuß: Die Ergebnisse der Veranstaltung werden (nur) an die verantwortlichen Stellen (die Stabsstelle Klimaschutz) weitergereicht. Das erinnert an das Schicksal der eingereichten Beiträge zum Klimastadtvertrag, die wurden bisher &#8211; entgegen der Versprechungen &#8211; nicht veröffentlicht. <br>Die dritte Ernüchterung betrifft das Konstrukt &#8222;Stadtvertrag&#8220; selbst. Angesichts der Herausforderung wäre es wünschenswert, wenn dieser Begriff eine möglichst verbindliche Vereinbarung bezeichnet. Die Verwaltung legt ihn aber als Absichtserklärung aus. Die guten und wichtigen Ergebnisse von BarCamps wie diesem sind damit im Endeffekt irrelevant. <br>Abgesehen von diesem fatalen Resultat werden zudem die wenigen Menschen, die noch Interesse haben zu einer lebendigen Zivilgesellschaft beizutragen, ihrer Selbstwirksamkeit beraubt. Sie sind frustriert und bleiben das nächste Mal vielleicht zu Hause. Gleichzeitig kann die Stadt Münster aber behaupten, wieder einmal eine Veranstaltungsreihe absolviert zu haben, um die Bevölkerung zur Mitarbeit beim Thema Klima zu gewinnen &#8211; es hat halt nur nicht so gut geklappt. So aber dienen solche Veranstaltungen allein der Legitimation der eigenen Existenz, mehr aber auch nicht. Desweiteren führt dieses Vorgehen zur Verantwortungsdiffusion <a id="_ftnref2" href="#_ftn2">[2]</a>: Alle Beteiligten können behaupten, sie haben was gemacht, im Ergebnis passiert nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch gilt: Das BarCamp war die beste Veranstaltung der Stabsstelle Klimaschutz, die wir je erleben durften &#8211; das betrifft sogar das Catering. Solche BarCamps und Beteilungsformate wären eine wirksame Maßnahme, um mehr Bürger*innen für das Ziel Klimaneutralität zu gewinnen. Im Idealfall sind diese noch besser beworben und sprechen die Einwohner*innen der einzelnen Quartiere direkt an. Sollten dann gar erste Ansätze dessen realisiert werden, was an diesem Tag besprochen wurde, ist es sehr wahrscheinlich, dass alle, die daran teilgenommen haben, sich weiter engagieren und für dieses wichtige Projekt werben.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><a id="_ftn1" href="#_ftnref1">[1]</a> Die Beschreibung des „ccc“ gibt es <a href="https://op.europa.eu/en/publication-detail/-/publication/822ee360-c9bf-11ec-b6f4-01aa75ed71a1">hier zum Download</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a id="_ftn2" href="#_ftnref2">[2]</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verantwortungsdiffusion">https://de.wikipedia.org/wiki/Verantwortungsdiffusion</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Info-Kasten:</strong><br>Die Moderationsmethode &#8222;Barcamp&#8220; wurde wie folgt organisiert: Nach der Themenklärung (also in diesem Fall: Klima) können die Teilnehmer*innen ihre spezifischen Fragestellungen zu dem Thema ausführen und die Anwesenden einladen, in seiner sog. Session (Workshop) mit ihnen zu dieser Frage zu diskutieren. Die Themenfelder werden danach in ein Zeitraster (Session-Board) eingetragen. Für das Klimabarcamp waren drei Zeitschienen vorgesehen, die von den Teilnehmenden mit jeweils drei parallelen Workshops gefüllt wurden. Die Person, die das Thema vorgeschlagen hat, übernimmt die Moderation der jeweiligen Session. Für jede Session sollte ein*e Protokollant*in gewählt werden, was sicherlich auch gut die städtischen Mitarbeiter*innen hätten übernehmen können. Am Ende wurden sog. Fotoprotokolle angefertigt, die der Stadt durch die externe Moderation des Barcamps zur Verfügung gestellt werden. Parallel haben ein Fotograf und ein Filmer die Arbeit visuell eingefangen und auch Interviews geführt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Klimastadt-Woche</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2023/10/04/klimastadt-woche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2023 19:33:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktiv werden]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[KlimaBarCamp]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Klimastadt]]></category>
		<category><![CDATA[Klimastadt-Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Münster]]></category>
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					<description><![CDATA[vom 21. bis 27.10.2023 +++ mit abschließendem KlimaBarCamp am Freitag, 27. Oktober Anmeldung (für die meisten Veranstaltungen) bis Mittwoch, 11. Oktober +++ (Text der Stadt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>vom 21. bis 27.10.2023</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><em>+++</em></em> <strong><em>mit abschließendem <a href="https://www.stadt-muenster.de/klimastadt/aktuelles/newsdetail/klimabarcamp">KlimaBarCamp</a> am Freitag, 27. Oktober </em></strong><br><em><strong><a href="https://www.stadt-muenster.de/klimastadt/veranstaltungen">Anmeldung</a></strong> (für die meisten Veranstaltungen) <strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-red-color">bis Mittwoch, 11. Oktober</mark> </strong>+++</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><sup>(Text der Stadt Münster)</sup></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was ist die Klimastadt-Woche?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">In der Klimastadt-Woche präsentieren zahlreiche Akteurinnen und Akteure, welchen Beitrag sie zum Gelingen einer klimaneutralen Stadt Münster leisten und womit sie sich auf dem Weg zur Klimastadt gemacht haben. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich zu informieren, neue Perspektiven einzunehmen, gemeinsam zu diskutieren, Wissen zu hinterfragen und sich dabei zu eigenen Ideen und Projekten für ein klimaneutrales Münster inspirieren zu lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Welche Angebote gibt es?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Klimastadt-Woche werden zahlreiche, kostenlose Führungen und Veranstaltungen angeboten. Erkunden Sie mit neuem Blick die Stadt: zu Fuß, im roten E-Doppeldeckerbus oder mit dem Fahrrad. Erfahren Sie bei den Führungen an zum Teil sonst nicht zugänglichen Orten spannendes Insider-Wissen und erleben Sie wie vielfältig Münsters Klimaarbeit heute schon ist. Oder lieber gemütlich? Dann bieten die Abende Kneipen Science mit Wissenschaftler*innen einen interessanten Ausstauch, der über das übliche Stammtisch-Klimawissen hinauszugeht und zum Mitreden einlädt &#8211; ebenso wie das erste Klima BarCamp Münsters zum Abschluss der Woche.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie kann ich mitmachen?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unten finden Sie alle Führungen und Events, die in der Klimastadt-Woche stattfinden. Klicken Sie auf das Angebot, das Sie interessiert und melden Sie sich bis zum 11. Oktober an &#8211; natürlich kostenlos. Nach Anmeldeschluss werden die verfügbaren Plätze per Losverfahren vergeben, um sicherzustellen, dass alle Interessierten gleiche Chancen zur Teilnahme haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gut zu wissen: Beim Kneipen-Science und beim veganen Mitbring-Brunch sind keine Anmeldung erforderlich, es können soviele Menschen kommen, wie es Plätze gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[<a href="https://www.stadt-muenster.de/klimastadt/startseite/klimastadt-woche"><em>Weiter lesen&#8230;</em></a>]</p>
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