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	<title>Veranstaltungen &#8211; Münster Klima Info</title>
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	<title>Veranstaltungen &#8211; Münster Klima Info</title>
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		<title>Die KlimaCouch &#8211; Presseartikel</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Aug 2025 18:20:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hier finden Sie den Artikel zur Befragung der OB-Kandidat*innen auf der KlimaCouch am 13.08.2025 Spitzenkandidat*innen stellen sich den Fragen der Umweltbewegung Fast alle Parteien bekennen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Hier finden Sie den Artikel zur Befragung der OB-Kandidat*innen auf der KlimaCouch am 13.08.2025</p>



<p class="has-large-font-size wp-block-paragraph">Spitzenkandidat*innen stellen sich den Fragen der Umweltbewegung</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Fast alle Parteien bekennen sich zur Klimaneutralität 2030, doch niemand wagt ausreichende Maßnahmen – Wir werden sie an ihren Taten messen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wetter ist nicht gleich Klima, aber wenn es um 18:00 Uhr abends noch 33 Grad im Schatten ist, wird es<br>schwer zu leugnen, dass die globale Erderhitzung einen Anteil daran hat. Das wollte auch niemand der<br>sechs Diskussionsteilnehmer*innen, die am Mittwoch, 13.08.2025, auf der Klimacouch vor dem<br>Rathaus saßen. Sie alle stellten sich den Fragen von Vertreter*innen der Klimabewegung und<br>diskutierten freundlich miteinander. Vielleicht sogar ein wenig zu freundlich. Denn die Fragen, die auf<br>den Tisch kamen, waren durchaus brisant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teresa Häuser (KlimaEntscheid/NABU) wollte wissen: „Wie wollen Sie die Treibhausgasemissionen in<br>Münster so senken, dass die Klimaneutralität 2030 erreicht und damit der Ratsbeschluss aus dem Jahr<br>2020 umgesetzt wird?“<br>Georg Heinrich (VCD) fragte: „Wie wollen Sie sicherstellen, dass alle Teilnehmer*innen gleich-<br>berechtigt am Straßenverkehr teilnehmen – also so, dass Autos nicht gegenüber Fahrrädern und<br>Fußgängern bevorzugt werden?“<br>Um die zeitnahe Dekarbonisierung des Energiesektors ging es Harald Nölle (Energiewende-Bündnis).<br>Und zuletzt sprach Anuschka Tecker vom NABU das heikle Thema „Flächennutzung“ an: Angesichts der<br>Krise von Klima und Biodiversität müssten eigentlich möglichst viele Flächen naturnah erhalten<br>bleiben. Doch Münster wächst, und das bedeutet: Versiegelung, Verlust von Lebensraum für Pflanzen<br>und Tiere.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Katharina Martinewski (Die Linke): “Man kann auch über einem Supermarkt wohnen.”</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">ÖDP-Kandidat Franz Pohlmann wurde dazu deutlich: „Wir haben kein Problem mit Wohnraum,<br>sondern mit Wohnungen“, sagte er. Schließlich bewohne derzeit eine Person in Münster rund 50<br>Quadratmeter, Menschen über 60 Jahren sogar 100. Etwas mehr Bescheidenheit könnte Münsters<br>Wohnungskrise also lösen, ohne dass auch nur ein Quadratmeter mehr versiegelt würde. Doch auch<br>Pohlmann hatte keine Idee, wie man ausreichend Bürger zum Umzug in kleinere Wohnungen bewegen<br>kann.<br>Da waren die Lösungen der Linken pragmatischer: Dr. Katharina Martinewski schlug vor, Gebäude<br>aufzustocken. “Man kann auch über einem Supermarkt wohnen.” Sie räumte allerdings ein: „Das<br>Thema ist komplex und muss zwischen allen Beteiligten verhandelt werden.“<br>Auch Maren Berkenheide (Volt) sprach sich dafür aus, Häuser aufzustocken. Grüne, SPD und CDU<br>blieben in dieser Frage uneindeutig.<br>Katharina Martinewski (Die Linke) verstand es, Beziehungen zwischen den aktuellen Krisen<br>herzustellen. Der Kapitalismus fordere grenzenloses Wachstum, das bei begrenzten natürlichen<br>Ressourcen schlicht unmöglich sei. Man müsse also umdenken. Dazu machte sie konkrete Beispiele:<br>So soll der ÖPNV ausgebaut und kostenfrei gemacht werden, um möglichst vielen komfortable<br>Mobilität ohne Auto zu ermöglichen. Landwirtschaftliche Flächen sollten langfristig verpachtetwerden, um ökologische Nutzung zu ermöglichen – statt, wie jetzt, nur kurzfristig, um gegebenenfalls<br>zu Bauland zu werden. Hier war sie sich einig mit <strong>Maren Berkenheide von VOLT.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Franz Pohlmann (ÖDP): „Es braucht einen Mentalitätswechsel!“</strong><br>Im Vergleich zu ihrem Mitbewerber Franz Pohlmann (ÖDP) sind Martinewski und Berkenheide erst seit<br>Kurzem in der Kommunalpolitik. Pohlmann beobachtet die Klimapolitik als Ratsherr seit mehr als 20<br>Jahren &#8211; und zeigte sich einigermaßen verzweifelt angesichts dessen, was SPD, CDU und Grüne in<br>dieser Zeit beschlossen hatten. Freundlich aber bestimmt stellte er fest: Verkehr, Energie und<br>Landwirtschaft seien die drei Stellschrauben, an denen man ansetzen müsse, um die Stadt<br>klimaneutral zu machen. Beispiele gefällig? &#8211; Jahrzehntelang habe man den Verkehr nur aufs Auto<br>ausgerichtet und Schienen zurückgebaut. Der gesamte öffentliche Raum sei ungerecht verteilt &#8211;<br>Fußgänger, Radfahrer und Busse hätten das Nachsehen. Das zu ändern sei jedoch extrem schwierig,<br>denn das Auto habe sich “im Kleinhirn festgesetzt”, so Pohlmann. Es brauche einen<br>Mentalitätswechsel. Der langjährige Kommunalpolitiker ließ keinen Zweifel: Wir müssen diese<br>Debatten führen. Denn die Klimakrise ist einerseits zwar eine existenzielle Bedrohung, andererseits<br>aber auch nur Physik. Sie lässt nicht mit sich verhandeln: „Das ist wie bei einem Glas Wasser. Wenn Sie<br>das umdrehen, fließt das Wasser raus.“ Statt also weiter zuzusehen und – um im Bild zu bleiben –<br>nasse Füße zu riskieren, müsse man handeln. Bürgerräte sollen helfen, die zu erwartenden<br>Interessenkonflikte zu moderieren und die Menschen in schwierige Entscheidungen einzubinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tilman Fuchs (Grüne): “Alle in die Pflicht nehmen!”</strong><br>Hier war er sich übrigens nicht nur mit Katharina Martinewski, sondern auch mit Tilman Fuchs von den<br>Grünen einig. Letzterer forderte darüber hinaus vor allem: “Alle Bürger, Unternehmen und alle<br>Bereiche der Verwaltung müssen gleichermaßen in die Pflicht genommen werden” &#8211; ein Appell, ebenso<br>markig wie diffus. Zwar meinte Fuchs, Ziele gelte es so weit herunterzubrechen, dass Folgendes ganz<br>klar werde: “Wie viele Kilometer Radweg wollen wir in den nächsten Jahren erreichen? Wie viele PV-<br>Anlagen wollen wir auf städtischen Gebäuden installieren? Wie viel energetische Sanierung wollen wir<br>ermöglichen?” Leider hinterlegte er aber keine dieser Punkte mit konkreten Zahlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stephan Brinktrine (SPD): „In den vergangenen Jahren ist zu wenig passiert!“</strong><br>SPD-Kandidat Stefan Brinktrine gab selbstkritisch zu, dass in den vergangenen Jahren zu wenig passiert<br>sei, um Treibhausgase zu reduzieren und bezog Partei für die Radfahrer*innen. Wohl auch, um seine<br>Erfahrung als Bezirksbürgermeister zu betonen, führte er ein Beispiel aus Münsters Westen an. So<br>müssten Radler*innen auf die Gegenfahrbahn wechseln, wenn sie in das neue Quartier an den Oxford-<br>Kasernen abbiegen wollen. Man habe die Radfahrspur schlicht vergessen. Er habe das Problem im Rat<br>angesprochen, sich aber nicht durchsetzen können. Dieses Beispiel sollte seine einzige Kritik an der<br>Zusammenarbeit im Rat bleiben. Brinktrine gab sich sonst sehr kollegial – wie alle Politiker*innen auf<br>dem Podium. Zwischen den Zeilen dieses freundlichen Dialogs wurde jedoch deutlich: <strong><em>Keiner der<br>eingeladenen Kandidatinnen und Kandidaten ist bereit, die weitreichenden Maßnahmen<br>voranzutreiben, die es braucht, um Klimaneutralität in Münster zu realisieren.</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Georg Lunemann (CDU): „Niemanden überfordern und die Wirtschaft mitnehmen!“</strong><br>Dennoch unterschied sich Georg Lunemann (CDU) grundsätzlich von allen anderen Kandidat*innen:<br>Während sich die anderen fünf zum Ziel “Klimaneutralität 2030” bekannten, wollte Lunemann diesen<br>Termin “nicht festnageln”. CO² müsse vor allem durch Innovation reduziert werden, nicht durch<br>Verbote oder gar Verzicht. Niemand dürfe überfordert werden. Das heißt auch: Man darf quasi nichts<br>zugunsten einer klimafreundlicheren Stadt regulieren &#8211; weder den Autoverkehr noch die<br>platzraubende Bauweise oder den Flughafen Münster-Osnabrück. Alles ist verhandelbar.<br>Das Wetter an diesem Tag zeigte sich übrigens wenig verhandlungsbereit &#8211; auch um 19:00 Uhr waren<br>es noch über 30 Grad.</p>
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		<title>Klimacouch lädt zum Gespräch</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2025/08/08/klimacouch-laedt-zum-gespraech/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Aug 2025 09:02:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mittwoch, 13.8.2025, um 17:00 Uhr vor dem Rathaus Am 14.9.2025 stellen sich die OB-KandidatInnen der verschiedenen Parteien zur Wahl. Damit tragen sie eine hohe Verantwortung [&#8230;]]]></description>
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<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Mittwoch, 13.8.2025, um 17:00 Uhr vor dem Rathaus</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 14.9.2025 stellen sich die OB-KandidatInnen der verschiedenen Parteien zur Wahl. Damit tragen sie eine hohe Verantwortung für das Wohlergehen dieser Stadt. Eine zentrale Bedingung zu dessen Verwirklichung ist ein entschiedenes Vorgehen für den Klimaschutz. Unter dem Motto „Klimaschutz fängt vor Ort an – Münster kann mehr“ hat es in den vergangenen Jahren viele Ratsbeschlüsse zur Verwirklichung der Klimaneutralität bis 2030 gegeben. Leider wird jedoch deutlich, dass den Worten wenige Taten seitens der Verwaltung folgten und seitdem die Treibhausgasbilanz der Stadt nur gering zurückgegangen ist. Es wurde demnach viel Zeit vertan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb hat das Bündnis „KlimaEntscheid Münster“ die OB-KandidatInnen eingeladen, auf der Klimacouch vor dem Rathaus Platz zu nehmen, damit sie sich zu den <a href="https://muenster-klima.info/2025/06/17/forderungen-des-buendnisses-klimaentscheid-muenster-zur-kommunalwahl-2025-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">klimapolitischen Forderungen des Bündnisses</a> äußern können. Bisher haben Herr Fuchs (Grüne), Herr Brinktrine (SPD), Herr Lunemann (CDU), Frau Martinewski (Die Linke), Frau Berkenheide (VOLT) und Herr Pohlmann (ÖDP) zugesagt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Münsteraner Bürgerschaft ist herzlich eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen und der sicherlich spannenden Diskussion zu folgen.</p>
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		<title>Großes KlimaEntscheid-Neujahrstreffen</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2025/01/20/grosses-klimaentscheid-neujahrstreffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2025 21:38:20 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Am 11.01.2025 trafen sich in der neuen B-Side gut dreißig Vertreterinnen und Vertreter aus über zwanzig Umwelt- und Naturschutzgruppen, die gemeinsam das Bündnis KlimaEntscheid Münster bilden. Auf der Tagesordnung stand neben strukturellen Fragen der Vernetzung und Zusammenarbeit vor allem die gemeinsame Jahres-Aktionsplanung der unterschiedlichen Gruppen für das Jahr 2025. Neben der vorgezogenen Bundestagswahl im Februar steht am 14.09.2025 die Kommunalwahl in Münster an; alle Umweltgruppen werden hierzu Veranstaltungen und Aktionen durchführen, um die notwendigen Schritte in der Klimapolitik hin zu einer Klimaneutralität immer wieder in den Fokus der breiten Öffentlichkeit zu bringen und als Wahlkampfthema zu adressieren. Als erste gemeinsame Großaktion steht der bundesweite Klima-Streik am 14.02.2025 um 16:00 Uhr an der Lamberti-Kirche auf dem Programm.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2025/01/R0002124-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-5049" srcset="https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2025/01/R0002124-1024x683.jpg 1024w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2025/01/R0002124-300x200.jpg 300w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2025/01/R0002124-150x100.jpg 150w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2025/01/R0002124-768x512.jpg 768w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2025/01/R0002124-391x260.jpg 391w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2025/01/R0002124-1536x1024.jpg 1536w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2025/01/R0002124-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<title>Anpacken statt nur zu hoffen</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2024/12/17/anpacken-statt-nur-zu-hoffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 19:45:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ob Protest, Filme oder investigative Recherchen &#8211; es gibt ganz unterschiedliche Wege, sich in der Klimakrise zu engagieren. Ein Text von der Website-Gruppe muenster-klima.info “Die [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ob Protest, Filme oder investigative Recherchen &#8211; es gibt ganz unterschiedliche Wege, sich in der Klimakrise zu engagieren</strong>. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein Text von der Website-Gruppe</em> <em>muenster-klima.info</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">“Die Zukunft war früher auch besser” &#8211; Dieser Spruch von Karl Valentin gilt insbesondere für die Klimabewegung: Ein Extremwetter jagt das nächste, trotzdem haben Klimawandel-Leugner weltweit&nbsp; Konjunktur und &#8211; um im Lokalen zu bleiben &#8211; der jüngste weltweite Klimastreik war in Münster quasi nicht existent. Was also tun? Augen zu und durch? Zum Glück gibt es bessere Ideen. In Münster wurden in den vergangenen Monaten gleich mehrere davon vorgestellt: Carla Reemtsma von <em>Fridays for Future</em> sprach über Hoffnung in Zeiten der Krise. Die Organisation <em>urgewald e.V.</em> begab sich im ausverkauften Cinema filmisch auf die &#8222;Spuren des Geldes&#8220;, das die Klimakatastrophe finanziert.  Und Markus Mauthe, Fotograf im Auftrag von <em>Greenpeace</em>, zeigte Orte, an denen man die Kipp-Punkte des Klimawandels schon jetzt empfindlich spürt. Alle drei Termine fanden großes Echo.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Carla Reemtsma hatte wohl auch wegen ihres prominenten Namens mehr als 120 Besucher*innen in die Aula der Uni Münster gelockt. Die hörten einen (zu) weitschweifigen Vortrag, in dem Reemtsma die Grundlagen der Klimakrise referierte und die glorreichen Zeiten von <em>Fridays for Future</em> heraufbeschwor. Beides war unterhaltsam anzuhören, aber nicht neu. Spannender waren Reemtsmas Thesen zur Hoffnung, denn hier rüttelte sie an drei grundlegenden Annahmen: Ich habe Hoffnung. Hoffnung kommt von außen sowie: Man hat Hoffnung oder eben nicht. Alle drei Sätze seien falsch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielmehr sei Hoffnung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Man braucht sie, um nicht in Zynismus, Apathie, Leugnung oder Ignoranz zu verfallen. Wer zuversichtlich ist, der oder dem sei nicht alles egal. Sie oder er mache trotzdem weiter, erläuterte Reemtsma. Das mochte stimmen. Doch eine Bedienungsanleitung zum Umgang mit Krisen war es nicht gerade. Leider entwarf die Pressesprecherin keine konkrete Vision für die Zukunft, sondern blickte auf vergangene erfolgreiche Zeiten. Reemtsma hat miterlebt, wie 1,4 Millionen Menschen im September 2019 auf die Straße gingen, aber eben auch, wie sie mit ihren Forderungen an der politischen Realität scheiterten. “Es gab 2021 einen Klimakonsens. Aber jetzt kann man mit Politik gegen den Klimaschutz wieder Stimmung machen.” Die Notwendigkeit könnte wieder in Frage gestellt werden. “Da waren wir schon einmal weiter”. Trotzdem hätten <em>Fridays for Future </em>einen Prozess angestoßen. Viele Mitglieder engagierten sich nun in politischen Initiativen auf nationaler und internationaler Ebene, die zeigten: “Wir können es wahrscheinlicher machen, in einer 1,5-Grad-Welt zu leben.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum das dringend notwendig ist und, was jetzt schon auf dem Spiel steht, zeigten die Bilder von Fotograf Markus Mauthe. Er hatte im Auftrag von <em>Greenpeace </em>Orte bereist, an denen Kipp-Punkte sichtbar werden &#8211; darunter der Regenwald in Brasilien, die Korallenriffe in Australien oder die Gletscher in Grönland. Seine Bilder und Videoaufnahmen zeigten atemberaubende Naturgewalten. Doch es geht ihm nicht nur um Umwelt-, sondern auch um Menschenschutz. Irgendeine Umwelt wird es auch nach dem Klimakollaps geben. Doch die Menschen, die schon jetzt täglich mit den Folgen der gobalen Erwärunung konfrontiert werden, können dort nicht überleben. Sie werden schon jetzt zu „Klimaflüchtlingen“. Hinter dem unpersönlichen Begriff verbergen sich Menschen wie du und ich, die aufgrund des Klimawandels schon jetzt ihre gewohnte Umgebung verlieren und in anderen Ländern Schutz suchen. Ihre Zahl steigt sprunghaft, je näher wir den Kipp-Punkten kommen. Wollen wir unseren Planten und damit die Menschheit vor katastrophalen Folgen bewahren, müssen wir sofort Grundlegendes verändern. Das heißt aber auch: Die wohlklingenden Ziele, die sich Deutschland und andere Staaten bis 2045 gesetzt haben, sind nicht ansatzweise ambitioniert genug. Doch was könnten wir alle konkret tun?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf diese Frage gab <em>urgewald</em> einige inspirierende Antworten. Die Organisation wandelt “auf den Spuren des Geldes” und zeigte im gleichnamigen Film, wie effizient Gruppen sein können, wenn sie sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Unter dem Motto “Follow the Money” deckt das Team von <em>urgewald</em> auf, wer Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen auf welchem Weg (mit)finanziert. Die Aktivist*innen machen Druck auf Investoren, Banken und die Politik, Geldströme auszutrocknen und Projekte zu verhindern. Dazu verfolgen sie verschiedene Strategien: So überlassen die &#8222;Kritischen Aktionäre&#8220; <em>urgewald </em>ihre Stimme, um bei Hauptversammlungen zu sprechen oder gegen klimaschädliche Projekte zu votieren. Die Recherchen der Aktivisten fließen in umfangreiche Aufklärungskampagnen, mit denen Menschen dazu bewegt werden, ihr Geld bei Banken anzulegen, die sich an Umwelt- und Menschenrechtsstandards orientieren. Und das, was <em>urgewald </em>aufdeckt, ist auch oft die Grundlage, auf der erfolgreiche Klimaklagen erst entstehen können. Diese Expertise macht <em>urgewald </em>ebenso erfolgreich wie überzeugend. Eine Mitarbeiterin meinte im Anschluss der Vorführung auf der Bühne, sie habe sich durch den Film noch einmal neu in <em>urgewald </em>verliebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich ist es motivierend zu sehen, wie die Profis Erfolg haben. Doch man muss sich nicht gleich Vollzeit mit dem Thema beschäftigen, um etwas zu verändern. Wer sich in Klima- oder Umweltschutzgruppen engagieren will, sollte etwas &#8222;anbieten&#8220;, das sie oder er besonders gern tut oder besonders gut kann. Denn da ist der individuelle Hebel zur Veränderung am größten.</p>
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			</item>
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		<title>Vortragsreihe Klimastress und Klimagerechtigkeit</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2024/10/20/vortragsreihe-klimastress-und-klimagerechtigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2024 15:46:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Together for Future]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass Klimaschutz immer auch eine Frage von Gerechtigkeit ist, darüber werden die renommierte Münsteraner Verfassungsrechtlerin&#160;Prof. Dr. Nora Markard&#160;und die Juristin&#160;Mascha Klein&#160;von German Watch&#160;21. November 2024 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-uagb-info-box uagb-block-93f43039 uagb-infobox__content-wrap  uagb-infobox-icon-above-title uagb-infobox-image-valign-top"><div class="uagb-ifb-content"><div class="uagb-ifb-icon-wrap"><svg xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 512 512"><path d="M0 256C0 114.6 114.6 0 256 0C397.4 0 512 114.6 512 256C512 397.4 397.4 512 256 512C114.6 512 0 397.4 0 256zM371.8 211.8C382.7 200.9 382.7 183.1 371.8 172.2C360.9 161.3 343.1 161.3 332.2 172.2L224 280.4L179.8 236.2C168.9 225.3 151.1 225.3 140.2 236.2C129.3 247.1 129.3 264.9 140.2 275.8L204.2 339.8C215.1 350.7 232.9 350.7 243.8 339.8L371.8 211.8z"></path></svg></div><div class="uagb-ifb-title-wrap"><h3 class="uagb-ifb-title">Anmeldung unter&nbsp;<a href="http://www.t4f-ms.de/">www.t4f-ms.de</a>&nbsp;gewünscht.</h3></div><p class="uagb-ifb-desc">Aus Erfahrung mit der letzten Vortragsreihe „Klimawandel und Frieden“, wissen wir, <br>dass die Nachfrage sehr groß sein wird.</p></div></div>



<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-259574be wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-none"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" src="https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2024/10/sharepic-markard.jpeg" alt="" class="uag-image-4760" width="800" height="1000" title="sharepic markard" loading="lazy" role="img" /></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dass Klimaschutz immer auch eine Frage von Gerechtigkeit ist, darüber werden die renommierte Münsteraner Verfassungsrechtlerin&nbsp;<strong>Prof. Dr. Nora Markard&nbsp;</strong>und die Juristin<strong>&nbsp;Mascha Klein</strong>&nbsp;von German Watch&nbsp;<strong>21. November 2024 um 19:30 Uhr&nbsp;in der Aula des Schlosses&nbsp;</strong>sprechen. Denn wer die Verantwortung für die Kosten der Klimakrise zu tragen hat, das ist inzwischen Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen. Darf die jetzige Generation auf Kosten Zukünftiger leben? Und wie werden die Belastungen, die durch die Klimakrise und deren Bekämpfung entstehen, sozial gerecht verteilt?&nbsp;<strong>„Wer trägt die Kosten des Wohlstands? &#8211; Klimagerechtigkeit vor Gericht“&nbsp;</strong>lautet der Titel der Veranstaltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Münster Nachhaltig</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2024/08/14/muenster-nachhaltig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Aug 2024 08:15:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt und Nachhaltigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://muenster-klima.info/?p=4552</guid>

					<description><![CDATA[Wege in die Zukunft Liebe Freundinnen und Freunde der Nachhaltigkeit, die Tage der Nachhaltigkeit feiern dieses Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Das möchten wir unter dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Wege in die Zukunft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Freundinnen und Freunde der Nachhaltigkeit,</p>



<p class="wp-block-paragraph">die Tage der Nachhaltigkeit feiern dieses Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Das möchten wir unter dem Motto <strong>„Wege in die Zukunft!“</strong> mit euch feiern!<br>Los geht es mit dem Markt der Möglichkeiten am Samstag, dem 07.09.2024, von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr auf dem Überwasserkirchplatz. An vielen Aktions- und Infoständen erfahrt ihr, wie ihr mehr Nachhaltigkeit in euren Alltag bringen könnt oder wo ihr euch in Münster nachhaltig engagieren könnt. Das breite Spektrum des Angebots zeigt, dass es für den Einzelnen viele Handlungsalternativen gibt, im täglichen Leben nachhaltig zu handeln. Von A wie Artenvielfalt bis Z wie Zero Waste – ist für alle was dabei!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem finden vom 7. bis 14.09.24 im Stadtraum Münsters an verschiedenen Orten Workshops, Diskussionen, Vorträge u.v.m. statt.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zum Programm erhaltet ihr unter folgenden Link:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-m-nster-nachhaltig wp-block-embed-m-nster-nachhaltig"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="wp4DBHwa8l"><a href="https://muenster-nachhaltig.de/tage-der-nachhaltigkeit-2024/">Tage der Nachhaltigkeit 2024</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Tage der Nachhaltigkeit 2024&#8220; &#8212; Münster nachhaltig" src="https://muenster-nachhaltig.de/tage-der-nachhaltigkeit-2024/embed/#?secret=FfcaxNcKCW#?secret=wp4DBHwa8l" data-secret="wp4DBHwa8l" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wir laden euch herzlich ein, an den Veranstaltungen teilzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Grüße</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ida Brezina, Kerstin Ramsauer, Christiane Sprickmann</p>



<p class="wp-block-paragraph">___________________</p>



<pre class="wp-block-preformatted">-- 
Münster nachhaltig e.V.
Von-Kluck-Str. 14-16
48151 Münster
<a href="http://www.muenster-nachhaltig.de">www.muenster-nachhaltig.de</a></pre>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Großplenum aller Klimaschutzinitiativen</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2024/04/08/grossplenum-aller-klimaschutzinitiativen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2024 19:01:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ADFC Münsterland]]></category>
		<category><![CDATA[Aktiv werden]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Architects for Future Münsterland]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewendegruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Extinction Rebellion]]></category>
		<category><![CDATA[FMO]]></category>
		<category><![CDATA[Fridays for Future]]></category>
		<category><![CDATA[Greenpeace]]></category>
		<category><![CDATA[Health for Future]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaentscheid]]></category>
		<category><![CDATA[Klimagruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimapolitik]]></category>
		<category><![CDATA[NABU Münster e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[NaturFreunde]]></category>
		<category><![CDATA[Parents for Future]]></category>
		<category><![CDATA[SOFA]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltforum Münster e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrswendebündnis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://muenster-klima.info/?p=4283</guid>

					<description><![CDATA[Ergebnisse vom Großplenum aller Klimaschutzinitiativen in Münster im Begegnungszentrum Meerwiese vom 02.03.2024 Am 02.03.2024 trafen sich ca. 70 in der Klimabewegung engagierte Menschen aus Münster [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ergebnisse vom Großplenum aller Klimaschutzinitiativen in Münster</strong> <strong>im Begegnungszentrum Meerwiese vom 02.03.2024</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 02.03.2024 trafen sich ca. 70 in der Klimabewegung engagierte Menschen aus Münster und der nahen Umgebung im Begegnungszentrum Meerwiese, um gemeinsam über die weitere Strategien und Vorgehensweisen zu beraten und zu diskutieren. In einem sehr konstruktiven, über vierstündigen Prozess wurden Grundlagen für zukünftige gemeinsame Projekte und Aktionen sowie der weiteren Zusammenarbeit entworfen. Nach dem Eindruck aller Beteiligten war das Großplenum erfolgreich und die Veranstaltung konstruktiv, gut geleitet und sehr motivierend.<br>&nbsp;<br>&nbsp;Der Ablauf war in drei, aufeinander aufbauenden Gesprächsrunden an mehreren Tischen mit wechselnden Teilnehmenden gegliedert.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Plena/Doppelstrukturen</li>



<li>Digitalisierung</li>



<li>Informationen/Stadtteile&nbsp;</li>



<li>Aktionen/Kampagnen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Im Ergebnis wurden vier Themenbereiche identifiziert, an denen weiter gearbeitet werden kann:<br>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Plena/Doppelstrukturen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Doppelstrukturen sollten in Zukunft unbedingt vermieden werden. Um dies zu erreichen, müssen sich die Interessierten an diesem Schwerpunkt über die bestehenden Strukturen austauschen, um so doppelte Strukturen zu identifizieren und ggf. nach&nbsp;besseren Lösungen suchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zukünftig sollte es regelmäßige, analoge Plena und zusätzlich ein digitales Format zur Vernetzung geben. Zur Abstimmung gemeinsamer Kampagnen sollten weitere Großplena einberufen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidungen sollen möglichst im Konsensprinzip beschlossen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>&nbsp;<strong>2. Digitales</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Um effektiv zusammen arbeiten zu können, sind gemeinsame Arbeitsmittel wie ein digitaler Kalender und eine digitale Arbeitsplattform notwendig. Um geeignete Programme etc. zu finden, wird eine Arbeitsgruppe gebildet, die wie alle Gruppen offen ist<em>.<br>&nbsp;</em>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Aktionen und Kampagnen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong> </strong>Beim Treffen in der Meerwiese wurden vielfältige Aktionen und Kampagnen aufgelistet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Sie lassen sich grob in drei Kategorien gliedern:</p>



<p class="wp-block-paragraph">a) Aktionen aufgrund eines aktuellen Anlasses &#8211; z.B. Verkehrsministerkonferenz, Mahnwachen vor dem Stadtrat;</p>



<p class="wp-block-paragraph">b) sich wiederholende Aktionen Kampagnen;</p>



<p class="wp-block-paragraph">c ) Dauerhafte Kampagnen &#8211; z.B. Klimaneutralität bis 2030, Autofreie Innenstadt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Aktionen und Kampagnen soll die Aufmerksamkeit auf das vielgestaltige Thema“Klimaneutralität“ gelenkt werden: Wir wollen laut sein! Wir wollen in Medien und Presse gehört und wahrgenommen werden !</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4. Informationen und Stadtteile</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Münster sind die Lebensbedingungen in den Stadtteilen genauso verschieden wie die Bedürfnisse. Wir halten es deshalb für sehr sinnvoll, quartiersbezogene Projekte und Aktionen durchzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es weitere Interessierte gibt, die beim GroßPlenum nicht anwesend sein konnten, können sie sich natürlich gern einer Gruppe anschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Habt ihr Lust die Transformation in Münster mitzugestalten, dann schreibt uns eine Mail an Klimaentscheid@muenster.de</em></strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klimastadt-Woche</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2023/10/04/klimastadt-woche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2023 19:33:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktiv werden]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[KlimaBarCamp]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Klimastadt]]></category>
		<category><![CDATA[Klimastadt-Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Münster]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://muenster-klima.info/?p=4025</guid>

					<description><![CDATA[vom 21. bis 27.10.2023 +++ mit abschließendem KlimaBarCamp am Freitag, 27. Oktober Anmeldung (für die meisten Veranstaltungen) bis Mittwoch, 11. Oktober +++ (Text der Stadt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>vom 21. bis 27.10.2023</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><em>+++</em></em> <strong><em>mit abschließendem <a href="https://www.stadt-muenster.de/klimastadt/aktuelles/newsdetail/klimabarcamp">KlimaBarCamp</a> am Freitag, 27. Oktober </em></strong><br><em><strong><a href="https://www.stadt-muenster.de/klimastadt/veranstaltungen">Anmeldung</a></strong> (für die meisten Veranstaltungen) <strong><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-vivid-red-color">bis Mittwoch, 11. Oktober</mark> </strong>+++</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><sup>(Text der Stadt Münster)</sup></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was ist die Klimastadt-Woche?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">In der Klimastadt-Woche präsentieren zahlreiche Akteurinnen und Akteure, welchen Beitrag sie zum Gelingen einer klimaneutralen Stadt Münster leisten und womit sie sich auf dem Weg zur Klimastadt gemacht haben. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich zu informieren, neue Perspektiven einzunehmen, gemeinsam zu diskutieren, Wissen zu hinterfragen und sich dabei zu eigenen Ideen und Projekten für ein klimaneutrales Münster inspirieren zu lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Welche Angebote gibt es?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Klimastadt-Woche werden zahlreiche, kostenlose Führungen und Veranstaltungen angeboten. Erkunden Sie mit neuem Blick die Stadt: zu Fuß, im roten E-Doppeldeckerbus oder mit dem Fahrrad. Erfahren Sie bei den Führungen an zum Teil sonst nicht zugänglichen Orten spannendes Insider-Wissen und erleben Sie wie vielfältig Münsters Klimaarbeit heute schon ist. Oder lieber gemütlich? Dann bieten die Abende Kneipen Science mit Wissenschaftler*innen einen interessanten Ausstauch, der über das übliche Stammtisch-Klimawissen hinauszugeht und zum Mitreden einlädt &#8211; ebenso wie das erste Klima BarCamp Münsters zum Abschluss der Woche.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie kann ich mitmachen?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unten finden Sie alle Führungen und Events, die in der Klimastadt-Woche stattfinden. Klicken Sie auf das Angebot, das Sie interessiert und melden Sie sich bis zum 11. Oktober an &#8211; natürlich kostenlos. Nach Anmeldeschluss werden die verfügbaren Plätze per Losverfahren vergeben, um sicherzustellen, dass alle Interessierten gleiche Chancen zur Teilnahme haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gut zu wissen: Beim Kneipen-Science und beim veganen Mitbring-Brunch sind keine Anmeldung erforderlich, es können soviele Menschen kommen, wie es Plätze gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[<a href="https://www.stadt-muenster.de/klimastadt/startseite/klimastadt-woche"><em>Weiter lesen&#8230;</em></a>]</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weil es uns alle braucht?!</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2023/10/03/weil-es-uns-alle-braucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2023 21:54:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klimapolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimastadt]]></category>
		<category><![CDATA[Klimastadtvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Münster]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://muenster-klima.info/?p=4003</guid>

					<description><![CDATA[Am Montag, 25.09.2023,&#160; fand im&#160; &#8222;Hier und jetzt&#8220; am Aasee ein zweieinhalb-stündiger Klimastadt-Workshop der Stadt Münster statt.&#160; Die Veranstaltung sollte an das Stadtforum Klimastadt im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Am Montag, 25.09.2023,&nbsp; fand im&nbsp; &#8222;Hier und jetzt&#8220; am Aasee ein zweieinhalb-stündiger <u><a href="https://www.muensterzukunft.de/klimastadt-workshop.html">Klimastadt-Workshop</a></u> der Stadt Münster statt.&nbsp;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Die Veranstaltung sollte an das Stadtforum Klimastadt im Juni anknüpfen (lesen Sie <a href="https://muenster-klima.info/2023/06/15/muenster-wird-klimastadt/"><u>hier</u></a> eine Stellungnahme dazu). &#8222;Neben den Beiträgen der Stadtverwaltung und von Unternehmen sollen auch Beiträge von Bürgerinnen und&nbsp; Bürgern, von Initiativen sowie neue gemeinschaftlich-entwickelte Projekte den Klimastadt-Vertrag bereichern&#8220;, heißt es auf den Seiten der Stadt. Etwa 50 Menschen waren vor Ort. (Einige (Klima-)Gruppen fühlten sich vor den Kopf gestoßen und hatten ihre konstruktive Mitarbeit verweigert. Von &#8222;allen&#8220; kann allein deshalb keine Rede sein.) Viele Anwesende beteiligten sich in der (letzten) Hoffnung, dass es endlich in angemessener Ernsthaftigkeit weitergeht und gemeinsam konkrete, wirksame Maßnahmen entwickelt werden. Schließlich sind die Herausforderungen enorm. Deshalb war es umso überraschender, dass es zunächst einen Schritt zurück ging: nämlich zur &#8211; sehr schwer auffindbaren &#8211; <u><a href="https://www.muensterzukunft.de/beitrag-fuer-klimastadtvertrag-einreichen.html">Eingabemaske</a></u> für den Vertrag, für den&nbsp;die Teilnehmer*innen Verbesserungsvorschläge einbringen sollten. Auch sonst hat dieser Workshop statt Tatendrang viel Frust auf allen Seiten erzeugt, der nach Abschluss aus den Kommentaren einiger Mitwirkender sprach <em>(teils direkt an die Stabsstelle Klima gerichtet)</em>.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Was aber auch deutlich wird:</em></strong><em> Dieser Frust entstand, eben weil die Bürger*innen ihr Wissen und Können beisteuern wollen. </em><em>Es gibt neben Warnungen (vor einer </em><em>Gefährdung der </em><em>Demokratie) auch weiterhin konstruktive Vorschläge (wie den Stadtvertrag in Form einer Commons-Public-Partnership aufzuziehen)</em><em>. Es gibt </em><em>Angebote aus der Gesellschaft, ihre Expertise (z.B. zur gemeinsamen Entscheidungsfindung) in diesen herausfordernden Prozess einzubringen.&nbsp;</em><em>Die Teilnehmenden sind ja nur da, weil sie erkannt haben: </em><em>Wir </em><strong><em>müssen </em></strong><em>für einen sozial-ökologischen Wandel </em><strong><em>zusammen</em></strong><em>arbeiten</em><em> (was sollte ihr Beitrag sonst nützen?).&nbsp;</em><em>D</em><em>as sollte auch die Verwaltungsspitze ernst nehmen. Nicht erst 2030, sondern </em><em>JETZT.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Weil es uns alle braucht.</em></p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-55c5ced5"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zum Fremdschämen, einfach nur unangenehm.&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Während die Veranstaltung immer mehr auseinanderfällt, aus Ergebnisvorstellungen hitzige Auseinandersetzungen zwischen lauten Männern werden, schauen die Mitarbeitenden der Verwaltung nur noch betreten zu Boden oder unbeteiligt ins Leere.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die eingereichten Beiträge, die eigentlich fortwährend online veröffentlicht werden sollten, wurden dann doch gezeigt. 13 an der Zahl. Auf einer Stellwand, EINMAL ausgedruckt, die Mailadressen nur stümperhaft anonymisiert mit einem schwarzen Edding, Datenschutz lässt grüßen. Schriftgröße 10-12, nicht größer. Die Anwesenden stellen sich in der Pause in Schichten an die Stellwand, um sich an der Entzifferung zu versuchen.&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>&#8222;Jedes Mal, wenn ich zu einer Veranstaltung im Bereich Klimaschutz und Partizipation der Stadt Münster gehe, denke ich, dass es nicht mehr schlimmer werden kann, jedes Mal merke ich, dass ich mich geirrt habe&#8220;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die ersten 20 Minuten werden darauf verwendet Ideen zu sammeln, wie mehr Menschen dazu motiviert werden können Beiträge einzureichen, aber natürlich nur jene, die auch die &#8222;Kriterien&#8220; erfüllen. Erst bei der gemeinsamen Diskussionsrunde fällt auf, dass die Eingabemaske für die einzureichenden Beiträge auf der Website gar nicht zu finden ist, egal wie tief mensch sich durch die Website klickt&#8230;&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Beschäftigungstherapie</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>barrierearm(ut)</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Didaktisch 5, wäre bei einer Prüfung durchgefallen.&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>wir haben uns im Kreis gedreht</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Expertise aus den Gruppen (auch bzgl. Moderation) hätte besser genutzt werden können</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich hatte Fragen vorbereitet, die ich nicht loswerden konnte, da es keinen Raum dazu gab.</li>
</ul>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">_</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was auch immer Sie mit der Veranstaltung bezwecken wollten bleibt weiter unklar. Ich gehe &#8211; wie viele andere &#8211; mit einer Mischung aus Verzweiflung und Resignation aus dieser Veranstaltung. Ich denke auch Sie können diese Gefühle nachvollziehen. Es fällt mir schwer die richtigen Worte für die Kritik zu finden, weil es mit diesem Text keinesfalls darum gehen soll Ihnen Vorwürfe zu machen oder Sie bloßzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein erschreckender Gedanke, den ich gern mit Ihnen teilen würde war der, dass wir mit gespielter Bürger*innenbeteiligung, mit schlechten Präsentationen und mit Plakaten, die wenig einladend sind, die Demokratie gefährden. Ich unterstelle den Menschen, die an Bürger*innenbeteiligungen teilnehmen, einen starken Glauben in demokratische Prozesse und eine Hoffnung darauf haben, dass Ihre Stimme einen Wert hat. Diesen Menschen nach einer solchen Veranstaltung die Verzweiflung in den Augen ablesen zu können besorgt mich. Wir höhlen unsere Demokratie ganz alleine aus &#8211; ohne dass rechte Ideologien diese Prozesse stören. Dies gilt für Münster. In anderen Städten werden Veranstaltung solcher Art wohl regelmäßig von AfD-Sympathisant*innen gekapert. Wir werden in naher Zukunft die braune Kacke so heftig am dampfen haben, wenn wir unsere demokratischen Mittel nicht dagegen verteidigen. Und wir verteidigen die Demokratie, indem wir zeigen, dass diese Veranstaltungen einen Wert haben. Wenn wir eine positive Erzählung schaffen, in der die Bürger*innen und die Menschen der Stadtverwaltung auf Augenhöhe miteinander sprechen, gemeinsam Entscheidungen treffen und diese Entscheidungen auch gemeinsam gegen Kritiker*innen verteidigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben in der Klimagerechtigkeitsbewegung viele Menschen gehen sehen. Nicht zuletzt auch bei den Beteiligungsprozessen hier in der Stadt. Dabei zuzusehen, wie der Glaube an eine bessere Welt in vielen Herzen stirbt, tut weh.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist wirklich allerhöchste Zeit für eine positive Erzählung. Lassen Sie uns gemeinsam den Arsch in den Sattel schwingen und losreiten. Lassen Sie uns gemeinsam Stärke zeigen und den Wandel herbeiführen, über den wir seit Jahren sprechen. Entgegen aller Kritik. Weil es hier ums Leben geht, es geht um die Menschlichkeit und die Demokratie und darum, wie lange wir diese demokratischen Möglichkeiten noch haben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass das nicht leicht wird, wissen wir. Dass es mit jedem Tag, an dem wir nicht weiter kommen, schwerer wird, auch. Wir wissen mittlerweile über verschiedenste, vor allem soziale, aber auch ökonomische Faktoren, die der sozial-ökologischen Transformation im Weg stehen. Wir wissen über fehlende emotionale Bildung, über ungenügende Umweltbildung, wir wissen von einem Sozialsystem, das seit Jahrzehnten ausgehöhlt wird, von Klassenunterschieden, die durch die starke Individualisierung durch die ökonomische Umgebung unsichtbar gemacht werden. Wir wissen von fehlender Aufklärung über politische Teilhabe und trotzdem wollen wir nicht stehenbleiben. Hier geht es ums Ganze. Hier geht es um uns alle und es geht darum gemeinsam weiterzugehen. Trotz der ganzen Probleme &#8211; oder gerade deswegen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte Ihnen hiermit die Einladung aussprechen, für kommenden Veranstaltungen auf die Klimagerechtigkeitsbewegung zuzukommen. Wir üben uns seit Jahren in der Moderation von Arbeitsgruppen und Diskussionsrunden. Wir erproben, wie Entscheidungen in Gruppen getroffen werden können und üben uns darin, unsere Argumente und unsere Agenda gegen Kritik und schlechte Presse zu verteidigen. Diese Fähigkeiten möchte ich Ihnen anbieten. Lassen Sie uns gemeinsam davon profitieren. Schulter an Schulter können wir mehr erreichen, als weiter Grabenkämpfe zu führen. Alles was wir brauchen ist ein erster Schritt von Ihnen auf uns zu. Sie haben aktuell die Machtposition inne. Sie haben die Wahl, ob Sie uns als Verbündete oder als Kritiker*innen auf Ihren Veranstaltungen sehen werden. Hier stehen wir und wahren diese demokratische Ordnung. Durch unsere Stimme bei der Wahl haben wir Ihnen diese Macht gegeben. In der Hoffnung auf ein gutes Leben. Gehen Sie bitte sorgsam damit um. Hier geht es schon lange nicht mehr ums Klima. Hier geht es um die Menschlichkeit.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">_</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Motivation zur Teilnahme: Dringender Wunsch, am lebensnotwendigen Wandel TEILHABEN zu können und (wahrscheinlich ein letztes Mal) zu sehen, inwiefern die Vorschläge der Zivilgesellschaft tatsächlich ernst genommen werden und transparent damit umgegangen wird.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ergänzung zur Frage, wo wir uns einordnen würden und meiner (u.a.) Auswahl „Klima-Engagierte“: Das Wort „Klima“ ist zwar etabliert. Es ist mir allerdings erstens zu abstrakt (und da spreche ich sicher erst recht für Nicht-Akademiker:innen) und zweitens trifft es „Menschheit“ oder „Überleben“ deutlich besser. Es geht um ein gutes Überleben für alle lebenden Wesen.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Positiv:</li>
</ul>



<ol class="wp-block-list">
<li>an einer Stelle hat die Moderation als Beispiel dafür, was wir von der Stadt benötigen, den Punkt „Infrastruktur“ genannt. Das ist das Zentrale, das die Stadt (und die Menschheit generell) &#8211; natürlich neben allen individuellen Aktivitäten – braucht: Geänderte Infrastrukturen wie autoarme Städte erlauben automatisch ein nachhaltigeres Verhalten auch von Nicht-Überzeugungstätern wie wir sie im Workshop versammelt waren (und DIE wollen wir doch erreichen!). <br>Das kann natürlich DIREKT geschehen mit kleinen Taten, die persönlich erfahrbar sind und damit Selbstwirksamkeit vermitteln – notwendig, aber nicht ausreichend. Aber auch INDIREKT mit geänderten Strukturen, in denen Menschen nicht mal bewusst sein muss, dass sie sich nachhaltiger verhalten als vorher (bspw. dafür sorgen, dass Standardgerichte in Kantinen vegetarisch/vegan gut wie greifbar und preislich vorteilhaft sind).</li>
</ol>



<ul class="wp-block-list">
<li>Negativ (nur ein paar Punkte):</li>
</ul>



<ol class="wp-block-list">
<li>Die Rolle der Beteiligungslotsin mir nicht transparent. Sie hätte auch sicher nicht die sehr barrierearme Gestaltung der Stellwände mit den Ergebnissen ausgleichen können: viel zu kleine Schrift (auch auf den Namensschildern) bei den ausgedruckten Eingaben, außerdem datenschutzrechtlich stümperhaft unkenntlich gemachte Mail-Adresse… allein dadurch wirkte die Veranstaltung nicht gut vorbereitet.</li>



<li>Es gibt didaktischen Verbesserungsbedarf, bspw. Angabe der ungefähren Endzeit für Diskussionen bei gleichzeitig angekündigter Offenheit bei Bedarf. </li>



<li>Inhaltlich gäbe es Vieles… Wir haben uns m.E. im Kreis gedreht. Es kamen Vorschläge, die oft genug schon geäußert wurden, und der Versuch, konkrete Maßnahmen dazu zu sammeln, hätte erstens stärker strukturiert sein müssen, zweitens war er durch die überwiegend individuelle Perspektive auf das notwendige aber nicht ausreichende Maß eingeschränkt, und 3. wären einige Vorschläge so gar nicht umsetzbar. Hier hätte ein anderes Format &#8211; zum Beispiel ein Bürger:innenrat &#8211; mehr Expertise bringen können. </li>



<li>Die dennoch vorhandene Expertise im Raum wurde einerseits viel zu spät und von den meines Erachtens falschen Leuten eingeholt (z.B. Aspekte wie Kriterien der Eingabemaske oder dass der Link super schwer zu finden ist – dafür gibt es Experten in Technik und Barrierefreiheit und das hätte schon längst geschehen können). In der Kürze der Zeit hätte anderes Wissen genutzt werden können und mehr Raum für ganz offene Rückfragen (die auch stringent hätten moderiert werden können und müssen, damit es nicht ausufert). </li>



<li>Ich hatte leider mal wieder das Gefühl, dass von der Stadt einfach keine ernsthafte Bürgerbeteiligung gewünscht ist und das auch von der Spitze intern klar kommuniziert worden sein dürfte. Das finde ich nicht nur extrem ärgerlich und frustrierend, sondern auch wahnsinnig traurig und unmenschlich, da der Oberbürgermeister selbst 5 (!!!) Kinder hat. Ich verstehe es einfach nicht.</li>
</ol>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"> _</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war leider alles in allem ziemlich enttäuscht von der Veranstaltung. Nach dem Einladungstext hatte ich gehofft und erwartet, dass im Workshop am weiteren Prozess gearbeitet wird. Dies wurde aus meiner Sicht allerdings nicht zur Genüge getan. Es kam mir nicht sehr sinnvoll vor, mit sämtlichen Teilnehmenden an Detailfragen wie der Ausfüllmaske der Homepage zu arbeiten.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier einige Punkte, die ich anmerken möchte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>viel zu kurze Arbeitsphasen in zu großen Gruppen. Hier waren auch die Aufgabenstellung und das Vorgehen oft unklar, was die Moderation und eine sinnvolle Zeiteinteilung erschwert hat. Eine Diskussion war in beiden Phasen kaum möglich, da das Prinzip galt, dass reingerufen werden musste. Das ermöglicht nicht allen eine Teilnahme.&nbsp;</li>



<li>es ist absolut unklar geblieben, warum wir in Arbeitsphase 2 die „TOP 3 Ideen“ raussuchen sollten, was das heißen soll und was daraus folgt. Aus meiner Sicht waren es einfach Beispiele, um konkret diskutieren zu können, was in meiner Gruppe (3) aber nicht passiert ist. Ich hoffe nicht, dass Sie daraus ableiten möchten, was wichtig ist und was nicht! Es muss in wahnsinnig vielen Bereichen etwas passieren, um Klimaneutralität zu erreichen und den Klimawandel zu stoppen.</li>



<li>Die Transparenz hat gefehlt: Wer entscheidet denn nun anschließend über die Kriterien und wie mit den Beiträgen umgegangen wird, die diese nicht erfüllen?</li>



<li>die Moderation hat sich nicht vorgestellt, daher mussten sich alle selbst erschließen, welche Rolle sie und auch Herr Möller hatten bzw. haben.&nbsp;</li>



<li>Der Gallery Walk war räumlich eng und mit den Schriftgrößen nicht gut lesbar, erst recht, wenn viele Menschen gleichzeitig darauf gucken sollten</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hätte mir gewünscht, mehr Informationen über den bisherigen und den geplanten weiteren Prozess zu erhalten – oder zumindest die Möglichkeit, danach zu fragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>wie soll dieser Stadtvertrag aussehen? Hat das schon jemand festgelegt? Wenn nicht, wer entscheidet wann darüber?&nbsp;</li>



<li>in der Einladung wurde unterschieden zwischen&nbsp;Zivilbevölkerung, Stadtverwaltung und Unternehmen. Kann ich also davon ausgehen, dass es zwei weitere Prozesse gibt? Wie sehen diese aus? Was ist der Beitrag von Unternehmen und der Stadtverwaltung? Wer legt das fest?&nbsp;</li>



<li>Diese Erfahrungen machen mir (und anderen) wenig Lust, sich bei weiteren Veranstaltungen einzubringen, denn es bleibt das Gefühl, nicht wirklich etwas bewirken zu können. Es entsteht dann schnell der Eindruck einer&nbsp;Scheinbeteiligung. Für einen demokratischen Prozess wünsche ich mir Begegnungen auf Augenhöhe, gemeinsame Entscheidungen und vor allem Transparenz über Abläufe, Prozesse etc. Gerne auch nicht erst auf den&nbsp;Veranstaltungen selbst, sondern auch bereits in der Vorbereitung.&nbsp;</li>



<li>Zum Klimastadtvertrag möchte ich außerdem gerne noch einmal die Idee der Commons-Public-Partnerships (CPP) einbringen. Diese habe ich bereits im Treffen bei der Reflexion des Klimaforums eingebracht. Ich denke, diese Form des Kooperationsvertrages zwischen einer öffentlichen Körperschaft und zivilgesellschaftlichen Vertreter:innen/Vereinigung passt ideal zum Klimastadtvertrag und würde ihm mehr Bedeutung verleihen. So kann Münster einen eigenen Weg gehen. Ich bzw. wir können Ihnen gerne weitere Informationen dazu aufbereiten oder ins Gespräch kommen. Als kleiner Eindruck ist dieser Link hilfreich: <a href="https://www.rifs-potsdam.de/de/blog/2023/03/commons-public-partnerships-sind-booster-fuer-die-sozial-oekologische-transformation">https://www.rifs-potsdam.de/de/blog/2023/03/commons-public-partnerships-sind-booster-fuer-die-sozial-oekologische-transformation</a></li>
</ul>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-3910b8fb"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Echo, das ebenfalls direkt an die Stabstelle Klima gerichtet wurde, soll hier veröffentlicht werden.</p>



<div class="wp-block-file"><a id="wp-block-file--media-fdc0d7c8-bfec-4ca2-b3de-c5a6d05c881b" href="https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2023/10/2023-10-01_EchoWorkshop_Klimastadtvertrag_MT.pdf">Echo-Workshop_Michael-Tillmann</a><a href="https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2023/10/2023-10-01_EchoWorkshop_Klimastadtvertrag_MT.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-fdc0d7c8-bfec-4ca2-b3de-c5a6d05c881b">Herunterladen</a></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KlimaEntscheid beim PARK(ing) Day</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2023/09/19/__trashed/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 18:19:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaentscheid]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Münster]]></category>
		<category><![CDATA[PARK(ing) Day]]></category>
		<category><![CDATA[Quiz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://muenster-klima.info/?p=3988</guid>

					<description><![CDATA[Nach dem Globalen Klimastreik am 15. September der Fridays for Future mit etwa 3000 Menschen trudelten die Teilnehmenden auf Münsters Kanalstraße ein. Dort fand dieses [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Globalen Klimastreik am 15. September der Fridays for Future mit etwa 3000 Menschen trudelten die Teilnehmenden auf Münsters Kanalstraße ein. Dort fand dieses Jahr der <a href="https://fahrradstadt.ms/parkingday/">PARK(ing) Day</a> statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der KlimaEntscheid war mit einem Stand vertreten und hat in gemütlicher Atmosphäre mit Sitzkissen unter einem Pavillon, Büchern zum Schmökern, Flyern und Postern zu einem &#8222;Quiz zum KlimaEntscheid&#8220; eingeladen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2023/08/2023-09-15_PARKingDay_KlimaEntscheid-1024x1365.jpeg" alt="" class="wp-image-3994" style="width:629px;height:838px" width="629" height="838" srcset="https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2023/08/2023-09-15_PARKingDay_KlimaEntscheid-1024x1365.jpeg 1024w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2023/08/2023-09-15_PARKingDay_KlimaEntscheid-300x400.jpeg 300w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2023/08/2023-09-15_PARKingDay_KlimaEntscheid-113x150.jpeg 113w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2023/08/2023-09-15_PARKingDay_KlimaEntscheid-768x1024.jpeg 768w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2023/08/2023-09-15_PARKingDay_KlimaEntscheid-1152x1536.jpeg 1152w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2023/08/2023-09-15_PARKingDay_KlimaEntscheid.jpeg 1536w" sizes="(max-width: 629px) 100vw, 629px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank an alle Interessierten und an diejenigen, die unser Quiz mitgemacht haben! <br>Als Preise für das Quiz winkten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>eine Führung durch das Zimmermannschen Wäldchen in Kinderhaus (durch die Initiative &#8222;<a href="https://zimmibleibt.blackblogs.org/">Zimmi bleibt</a>&#8222;)</li>



<li>Set &#8222;Bäume, Sträucher und Wildblumen&#8220; (2 Bücher + Übersichtskarte)</li>



<li>ein analoger <a href="https://www.germanwatch.org/de/handel-o-mat">Handel-o-mat</a> von Germanwatch</li>



<li>3&#215;1 &#8222;<a href="https://katapult-shop.de/Katapult-Grashalm-kann-nix/SW10187">Katapult-Grashalm (kann nix!)</a>&#8220; (die kleinste und schönste Möglichkeit, Katapult vor der drohenden Insolvenz zu retten) (<em>war erfolgreich!!</em>)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die ausgelosten Gewinner:innen werden benachrichtigt. Herzlichen Glückwunsch!</p>
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