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	<title>Rathaus &#8211; Münster Klima Info</title>
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	<title>Rathaus &#8211; Münster Klima Info</title>
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		<title>Kahlschlag am Maikottenweg verhindern !!</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2026/04/15/kahlschlag-am-maikottenweg-verhindern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 11:18:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Klimagruppen]]></category>
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					<description><![CDATA[Artenvielfalt und Klimaschutz in Münster bedroht! Nein zum Bebauungsplan St Mauritz-Maikottenweg! Informiert Euch, diskutiert und nehmt am Sonntag, den 03.05.26 beim Frühlingsständefest zwischen 11 und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-366a2417 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-none"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" src="https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2026/04/Maikottenweg2-1-1024x724.jpg" alt="" class="uag-image-5734" width="1024" height="724" title="Maikottenweg2" loading="lazy" role="img" /></figure></div>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Artenvielfalt und Klimaschutz in Münster bedroht! <br>Nein zum Bebauungsplan St Mauritz-Maikottenweg!</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">I<strong>nformiert Euch, diskutiert und nehmt am Sonntag, den 03.05.26 beim Frühlingsständefest zwischen 11 und 18 Uhr in Augenschein was am Maikottenweg passieren soll. </strong></mark></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das wertvolle, strukturreiche Biotop in St-Mauritz/Maikottenweg mit altem Baumbestand und bedrohten Tier -und Pflanzenarten (Star, Nachtigall, Waldkauz, Fledermausarten, Blühpflanzen der roten Liste) trägt wesentlich zu Biodiversität unserer Region bei. Leider soll es einer Bebauung weichen, die auch wenig nachhaltige Einfamilienhäuser vorsieht.<br><strong>Wir fordern die Stadt Münster auf, den Bebauungsplan Maikottenweg zu überabeiten und stattdessen in nachhaltigere Alternativen zu investieren.</strong><br>Lassen Sie uns zusammenarbeiten, um unsere wertvolle Natur zu schützen und zu erhalten. Bitte unterzeichnen Sie diese Petition, um ein deutliches Zeichen für den Natur- und Umweltschutz in Münster zu setzen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Begründung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Biotope wie das am Maikottenweg sind essenziell für die Biodiversität und die Bewahrung unserer Natur und Umwelt. Sie dienen als Rückzugsort für bedrohte Arten und tragen zur Verbesserung der Luftqualität sowie zur Regulierung des lokalen Klimas bei. Zudem bildet das genannte Biotop mit dem angrenzenden Prozessionsweg eine historisch gewachsene Natur- und Kulturlandschaft, die der Naherholung dient.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Region hat durch den Ausbau des angrenzenden Kanals und der tangierenden Umgehungsstraße B51 bereits wertvolle Gehölzstrukturen verloren. Die Lebensräume der betreffenden Tierarten sind damit bereits eingeschränkt. Darüber hinaus steht der Bebauungsplan im Widerspruch zur ‚Grünordnung Münster‘, welche sich dem Schutz der Grün- und Freiflächen widmet und auf Natur- und Artenschutz sowie die Klimaanpassung abzielt.</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">Hier die Stellungnahme des Naturschutzbundes Münster<br><a href="https://www.nabu-muenster.de/2025/09/24/nabu-muenster-lehnt-entwurf-des-bebauungsplans-maikottenweg-ab/">https://www.nabu-muenster.de/2025/09/24/nabu-muenster-lehnt-entwurf-des-bebauungsplans-maikottenweg-ab/</a>&nbsp;).&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die KlimaCouch &#8211; Presseartikel</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2025/08/18/die-klimacouch-presseartikel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2025 18:20:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ADFC Münsterland]]></category>
		<category><![CDATA[FMO]]></category>
		<category><![CDATA[Fridays for Future]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimaneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Münster]]></category>
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					<description><![CDATA[Hier finden Sie den Artikel zur Befragung der OB-Kandidat*innen auf der KlimaCouch am 13.08.2025 Spitzenkandidat*innen stellen sich den Fragen der Umweltbewegung Fast alle Parteien bekennen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Hier finden Sie den Artikel zur Befragung der OB-Kandidat*innen auf der KlimaCouch am 13.08.2025</p>



<p class="has-large-font-size wp-block-paragraph">Spitzenkandidat*innen stellen sich den Fragen der Umweltbewegung</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Fast alle Parteien bekennen sich zur Klimaneutralität 2030, doch niemand wagt ausreichende Maßnahmen – Wir werden sie an ihren Taten messen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wetter ist nicht gleich Klima, aber wenn es um 18:00 Uhr abends noch 33 Grad im Schatten ist, wird es<br>schwer zu leugnen, dass die globale Erderhitzung einen Anteil daran hat. Das wollte auch niemand der<br>sechs Diskussionsteilnehmer*innen, die am Mittwoch, 13.08.2025, auf der Klimacouch vor dem<br>Rathaus saßen. Sie alle stellten sich den Fragen von Vertreter*innen der Klimabewegung und<br>diskutierten freundlich miteinander. Vielleicht sogar ein wenig zu freundlich. Denn die Fragen, die auf<br>den Tisch kamen, waren durchaus brisant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teresa Häuser (KlimaEntscheid/NABU) wollte wissen: „Wie wollen Sie die Treibhausgasemissionen in<br>Münster so senken, dass die Klimaneutralität 2030 erreicht und damit der Ratsbeschluss aus dem Jahr<br>2020 umgesetzt wird?“<br>Georg Heinrich (VCD) fragte: „Wie wollen Sie sicherstellen, dass alle Teilnehmer*innen gleich-<br>berechtigt am Straßenverkehr teilnehmen – also so, dass Autos nicht gegenüber Fahrrädern und<br>Fußgängern bevorzugt werden?“<br>Um die zeitnahe Dekarbonisierung des Energiesektors ging es Harald Nölle (Energiewende-Bündnis).<br>Und zuletzt sprach Anuschka Tecker vom NABU das heikle Thema „Flächennutzung“ an: Angesichts der<br>Krise von Klima und Biodiversität müssten eigentlich möglichst viele Flächen naturnah erhalten<br>bleiben. Doch Münster wächst, und das bedeutet: Versiegelung, Verlust von Lebensraum für Pflanzen<br>und Tiere.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Katharina Martinewski (Die Linke): “Man kann auch über einem Supermarkt wohnen.”</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">ÖDP-Kandidat Franz Pohlmann wurde dazu deutlich: „Wir haben kein Problem mit Wohnraum,<br>sondern mit Wohnungen“, sagte er. Schließlich bewohne derzeit eine Person in Münster rund 50<br>Quadratmeter, Menschen über 60 Jahren sogar 100. Etwas mehr Bescheidenheit könnte Münsters<br>Wohnungskrise also lösen, ohne dass auch nur ein Quadratmeter mehr versiegelt würde. Doch auch<br>Pohlmann hatte keine Idee, wie man ausreichend Bürger zum Umzug in kleinere Wohnungen bewegen<br>kann.<br>Da waren die Lösungen der Linken pragmatischer: Dr. Katharina Martinewski schlug vor, Gebäude<br>aufzustocken. “Man kann auch über einem Supermarkt wohnen.” Sie räumte allerdings ein: „Das<br>Thema ist komplex und muss zwischen allen Beteiligten verhandelt werden.“<br>Auch Maren Berkenheide (Volt) sprach sich dafür aus, Häuser aufzustocken. Grüne, SPD und CDU<br>blieben in dieser Frage uneindeutig.<br>Katharina Martinewski (Die Linke) verstand es, Beziehungen zwischen den aktuellen Krisen<br>herzustellen. Der Kapitalismus fordere grenzenloses Wachstum, das bei begrenzten natürlichen<br>Ressourcen schlicht unmöglich sei. Man müsse also umdenken. Dazu machte sie konkrete Beispiele:<br>So soll der ÖPNV ausgebaut und kostenfrei gemacht werden, um möglichst vielen komfortable<br>Mobilität ohne Auto zu ermöglichen. Landwirtschaftliche Flächen sollten langfristig verpachtetwerden, um ökologische Nutzung zu ermöglichen – statt, wie jetzt, nur kurzfristig, um gegebenenfalls<br>zu Bauland zu werden. Hier war sie sich einig mit <strong>Maren Berkenheide von VOLT.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Franz Pohlmann (ÖDP): „Es braucht einen Mentalitätswechsel!“</strong><br>Im Vergleich zu ihrem Mitbewerber Franz Pohlmann (ÖDP) sind Martinewski und Berkenheide erst seit<br>Kurzem in der Kommunalpolitik. Pohlmann beobachtet die Klimapolitik als Ratsherr seit mehr als 20<br>Jahren &#8211; und zeigte sich einigermaßen verzweifelt angesichts dessen, was SPD, CDU und Grüne in<br>dieser Zeit beschlossen hatten. Freundlich aber bestimmt stellte er fest: Verkehr, Energie und<br>Landwirtschaft seien die drei Stellschrauben, an denen man ansetzen müsse, um die Stadt<br>klimaneutral zu machen. Beispiele gefällig? &#8211; Jahrzehntelang habe man den Verkehr nur aufs Auto<br>ausgerichtet und Schienen zurückgebaut. Der gesamte öffentliche Raum sei ungerecht verteilt &#8211;<br>Fußgänger, Radfahrer und Busse hätten das Nachsehen. Das zu ändern sei jedoch extrem schwierig,<br>denn das Auto habe sich “im Kleinhirn festgesetzt”, so Pohlmann. Es brauche einen<br>Mentalitätswechsel. Der langjährige Kommunalpolitiker ließ keinen Zweifel: Wir müssen diese<br>Debatten führen. Denn die Klimakrise ist einerseits zwar eine existenzielle Bedrohung, andererseits<br>aber auch nur Physik. Sie lässt nicht mit sich verhandeln: „Das ist wie bei einem Glas Wasser. Wenn Sie<br>das umdrehen, fließt das Wasser raus.“ Statt also weiter zuzusehen und – um im Bild zu bleiben –<br>nasse Füße zu riskieren, müsse man handeln. Bürgerräte sollen helfen, die zu erwartenden<br>Interessenkonflikte zu moderieren und die Menschen in schwierige Entscheidungen einzubinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tilman Fuchs (Grüne): “Alle in die Pflicht nehmen!”</strong><br>Hier war er sich übrigens nicht nur mit Katharina Martinewski, sondern auch mit Tilman Fuchs von den<br>Grünen einig. Letzterer forderte darüber hinaus vor allem: “Alle Bürger, Unternehmen und alle<br>Bereiche der Verwaltung müssen gleichermaßen in die Pflicht genommen werden” &#8211; ein Appell, ebenso<br>markig wie diffus. Zwar meinte Fuchs, Ziele gelte es so weit herunterzubrechen, dass Folgendes ganz<br>klar werde: “Wie viele Kilometer Radweg wollen wir in den nächsten Jahren erreichen? Wie viele PV-<br>Anlagen wollen wir auf städtischen Gebäuden installieren? Wie viel energetische Sanierung wollen wir<br>ermöglichen?” Leider hinterlegte er aber keine dieser Punkte mit konkreten Zahlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stephan Brinktrine (SPD): „In den vergangenen Jahren ist zu wenig passiert!“</strong><br>SPD-Kandidat Stefan Brinktrine gab selbstkritisch zu, dass in den vergangenen Jahren zu wenig passiert<br>sei, um Treibhausgase zu reduzieren und bezog Partei für die Radfahrer*innen. Wohl auch, um seine<br>Erfahrung als Bezirksbürgermeister zu betonen, führte er ein Beispiel aus Münsters Westen an. So<br>müssten Radler*innen auf die Gegenfahrbahn wechseln, wenn sie in das neue Quartier an den Oxford-<br>Kasernen abbiegen wollen. Man habe die Radfahrspur schlicht vergessen. Er habe das Problem im Rat<br>angesprochen, sich aber nicht durchsetzen können. Dieses Beispiel sollte seine einzige Kritik an der<br>Zusammenarbeit im Rat bleiben. Brinktrine gab sich sonst sehr kollegial – wie alle Politiker*innen auf<br>dem Podium. Zwischen den Zeilen dieses freundlichen Dialogs wurde jedoch deutlich: <strong><em>Keiner der<br>eingeladenen Kandidatinnen und Kandidaten ist bereit, die weitreichenden Maßnahmen<br>voranzutreiben, die es braucht, um Klimaneutralität in Münster zu realisieren.</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Georg Lunemann (CDU): „Niemanden überfordern und die Wirtschaft mitnehmen!“</strong><br>Dennoch unterschied sich Georg Lunemann (CDU) grundsätzlich von allen anderen Kandidat*innen:<br>Während sich die anderen fünf zum Ziel “Klimaneutralität 2030” bekannten, wollte Lunemann diesen<br>Termin “nicht festnageln”. CO² müsse vor allem durch Innovation reduziert werden, nicht durch<br>Verbote oder gar Verzicht. Niemand dürfe überfordert werden. Das heißt auch: Man darf quasi nichts<br>zugunsten einer klimafreundlicheren Stadt regulieren &#8211; weder den Autoverkehr noch die<br>platzraubende Bauweise oder den Flughafen Münster-Osnabrück. Alles ist verhandelbar.<br>Das Wetter an diesem Tag zeigte sich übrigens wenig verhandlungsbereit &#8211; auch um 19:00 Uhr waren<br>es noch über 30 Grad.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klimacouch lädt zum Gespräch</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2025/08/08/klimacouch-laedt-zum-gespraech/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Aug 2025 09:02:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klimagruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimapolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Mittwoch, 13.8.2025, um 17:00 Uhr vor dem Rathaus Am 14.9.2025 stellen sich die OB-KandidatInnen der verschiedenen Parteien zur Wahl. Damit tragen sie eine hohe Verantwortung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Mittwoch, 13.8.2025, um 17:00 Uhr vor dem Rathaus</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 14.9.2025 stellen sich die OB-KandidatInnen der verschiedenen Parteien zur Wahl. Damit tragen sie eine hohe Verantwortung für das Wohlergehen dieser Stadt. Eine zentrale Bedingung zu dessen Verwirklichung ist ein entschiedenes Vorgehen für den Klimaschutz. Unter dem Motto „Klimaschutz fängt vor Ort an – Münster kann mehr“ hat es in den vergangenen Jahren viele Ratsbeschlüsse zur Verwirklichung der Klimaneutralität bis 2030 gegeben. Leider wird jedoch deutlich, dass den Worten wenige Taten seitens der Verwaltung folgten und seitdem die Treibhausgasbilanz der Stadt nur gering zurückgegangen ist. Es wurde demnach viel Zeit vertan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb hat das Bündnis „KlimaEntscheid Münster“ die OB-KandidatInnen eingeladen, auf der Klimacouch vor dem Rathaus Platz zu nehmen, damit sie sich zu den <a href="https://muenster-klima.info/2025/06/17/forderungen-des-buendnisses-klimaentscheid-muenster-zur-kommunalwahl-2025-2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">klimapolitischen Forderungen des Bündnisses</a> äußern können. Bisher haben Herr Fuchs (Grüne), Herr Brinktrine (SPD), Herr Lunemann (CDU), Frau Martinewski (Die Linke), Frau Berkenheide (VOLT) und Herr Pohlmann (ÖDP) zugesagt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Münsteraner Bürgerschaft ist herzlich eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen und der sicherlich spannenden Diskussion zu folgen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unbefriedigende Antwort auf Bürgeranfrage</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2025/03/06/unbefriedigende-antwort-auf-buergeranfrage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2025 16:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klimapolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Parents for Future]]></category>
		<category><![CDATA[Rathaus]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus der Ratssitzung vom 26.02.25 Seit mehr als einem Jahr erinnern Parents for Future und andere Engagierte den Stadtrat vor jeder Sitzung daran, dass das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph"><strong>Aus der Ratssitzung vom 26.02.25</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit mehr als einem Jahr erinnern Parents for Future und andere Engagierte den Stadtrat vor jeder Sitzung daran, dass das selbst gesteckte Ziel Münster bis 2030 klimaneutral zu machen, endlich konsequent umgesetzt werden muß. Um dem Nachdruck zu verleihen, stellte Christian Ladleif (Parents for Future) am 11.12.24 schriftlich eine Bürgeranfrage an den Oberbürgermeister. Hintergrund ist ein Maßnahmenplan, in dem die Stadt beschreibt, wie sie ihren CO2-Ausstoß verringern will. An ihm lassen sich Ernsthaftigkeit und Effizienz der städtischen Bemühungen ablesen.<br>Während in den anderen Bereichen durchaus Fortschritte erzielt wurden, stagnierten die CO2 Emissionen des Verkehrssektors auf hohem Niveau. Dadurch ist das Ziel Münster bis 2030 klimaneutral zu machen in weite Ferne gerückt. Dieser Tatsache zollt die Stadt auch Respekt, indem sie sich eine Hintertür offen hält und das angestrebte Ziel nur dann für realistisch hält, wenn die Bedingungen auf allen Ebenen optimal gestaltet werden.<br> Was aber will die Stadt, besser: die Verwaltung, selbst angesichts des Stillstands unternehmen?<br>Klar ist: Sie wird nichts überstürzen. Erst am 26.02.25 &#8211; also drei Monate nach Eingang &#8211; kam die Frage auf die Tagesordnung des Rats. Die Verwaltung beschrieb in ihrer Antwort die bereits erfolgten, nicht ausreichenden Schritte und verwies auf den Masterplan Mobilität 2035. Der nennt vielfältige weitere Maßnahmen, sagt aber nicht, wann und wie diese umgesetzt werden sollen. Dennoch behauptet die Stadt, ihre Ziele seien zwar sehr ambitioniert, gleichwohl zu erreichen. Sie will den motorisierten Personennahverkehr reduzieren und die Menschen zu klimaneutraler Mobilität anregen. Sinnbildlich achselzuckend verwies sie erneut auf die unzureichenden Rahmenbedingungen, die der Gesetzgeber auf Landes- und Bundesebene vorgebe &#8211; die seien von der Stadt schließlich nicht zu beeinflussen.<br>Von Selbstkritik keine Spur. So bleibt unklar, ob die Kommune ihren Handlungs- Spielraum wirklich ausgenutzt. Zweifel sind da angebracht.<br>Das aktuelle Tempo reicht bisher nicht aus um die angestrebten Ziele bis 2030 zu erreichen. Dabei sind die eigenständig möglichen und notwendigen Schritte zum Ziel nicht neu: Verkehr reduzieren, Geschwindigkeit begrenzen, Radverkehr fördern, Verkehrsströme lenken, Parkraum bewirtschaften, ÖPNV ausbauen. Weite Teile der Zivilgesellschaft fordern das schon lang. <em>(siehe auch die Forderungen des Verkehrswende Bündnis Münster</em>) Doch es passiert zu wenig und die Stadt kann nicht mitteilen, bis wann einzelne Nahziele erreicht werden könnten.<br>Die vorgelesene Antwort im Rat ließ die Zuhörer ratlos und unzufrieden zurück. Es wurde der Eindruck vermittelt: Die Stadt tue ihr Mögliches. Die Skeptiker mögen sich mal gedulden und entspannt darauf vertrauen, dass die Maßnahmen wirken.<br>Fazit: Die Anfrage machte deutlich: So wird man den Herausforderungen des immer bedrohlicher werdenden Klimawandels bestimmt nicht gerecht. Es bleibt damit Aufgabe einer kritisch engagierten Zivilgesellschaft, wachsam zu bleiben und auf die Versäumnisse in der Klimapolitik und der Verkehrspolitik laut, energisch und kreativ hinzuweisen. Nur dann wird das Problem gesehen. Nur dann bleibt der Handlungsdruck auf Rat und Verwaltung, aber auch auf Land und Bund hoch.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sorge: Zivilgesellschaft soll mundtot gemacht werden</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2025/03/02/sorge-zivilgesellschaft-soll-mundtot-gemacht-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Mar 2025 20:09:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ADFC Münsterland]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewendegruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Fridays for Future]]></category>
		<category><![CDATA[Health for Future]]></category>
		<category><![CDATA[Klimagruppen]]></category>
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		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Umweltforum Münster e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrswendebündnis]]></category>
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					<description><![CDATA[Unterstützgruppen des KlimaEntscheid Münster, Keinen-Meter-Bündnis und weitere kritisieren den Versuch der CDU, zivilgesellschaftlichen Organisationen die Gemeinnützigkeit abzuerkennen Die CDU hat am 24.02.2025 eine Kleine Anfrage [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-large-font-size wp-block-paragraph">Unterstützgruppen des KlimaEntscheid</p>



<p class="has-large-font-size wp-block-paragraph">Münster,  Keinen-Meter-Bündnis und</p>



<p class="has-large-font-size wp-block-paragraph">weitere kritisieren den  Versuch der CDU,</p>



<p class="has-large-font-size wp-block-paragraph">zivilgesellschaftlichen Organisationen</p>



<p class="has-large-font-size wp-block-paragraph">die Gemeinnützigkeit abzuerkennen</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die CDU hat am 24.02.2025 eine Kleine Anfrage zur &#8222;politischen Neutralität staatlich geförderter Organisationen&#8220; eingebracht (siehe Drucksache 20/15035).</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Sie stellt in Frage, dass NGOs, die Umwelt-, Tier- oder Klimaschutz fördern wollen oder solche, die gegen die Migrationspläne der CDU und die Kooperation mit der AfD protestiert hatten, unabhängig von Parteipolitik sind. Im Visier sind 16 Organisationen, u.a. der BUND, die &#8222;Omas gegen Rechts&#8220;, die Amadeu Antonio Stiftung, Campact und die Investigativ-Journalisten von CORRECTIV. Der Vorwurf ist, diese hätten „unmittelbar vor der Bundestagswahl“ „gezielte politische Einflussnahme“ betrieben &#8211; ihnen soll die Gemeinnützigkeit entzogen werden. Damit geht es der Union nicht um eine politisch neutrale Reform der Gemeinnützigkeit, sondern um eine Delegitimierung ihrer zivilgesellschaftlichen Kritiker. Denn nicht angezweifelt wird die Gemeinnützigkeit von Organisationen wie der Stiftung Familienunternehmen, dem Bund der Steuerzahler e. V. oder der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik, obwohl bei ihnen die Frage durchaus berechtigt ist, ob sie wirklich der Gesellschaft oder eher Partikularinteressen dienen. Mit der Kleinen Anfrage ergreift die CDU nicht zum ersten Mal scharfe Maßnahmen gegen ihr unliebsame Organisationen und Einzelpersonen, diskreditiert sie und verschiebt den Diskurs so weiter nach rechts.<br>Würde allen von der CDU kritisierten Institutionen die Gemeinnützigkeit aberkannt, würden die Teile der Zivilgesellschaft mundtot gemacht, die nicht über größere finanzielle Ressourcen verfügen. Statt Kritiker zu verbieten gilt es &#8211; gerade im Angesicht der angespannten Debatten &#8211; Widerspruch als Teil des demokratischen Prozesses zu verstehen und Brücken für einen weiteren Dialog zu bauen. Wir sind als Klima-, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen sowie Bündnisse zur Stärkung der Demokratie Teil der Zivilgesellschaft und damit ein zentraler Bestandteil des demokratischen Zusammenlebens in Münster. Wir müssen unabhängig agieren können, ohne durch politische Einflussnahme eingeschüchtert oder finanziell ausgetrocknet zu werden.<br>Deshalb halten wir es gerade in diesen Zeiten für notwendig, Organisationen zu stärken, die sich für Demokratie, Menschenrechte, Umweltschutz und Pressefreiheit einsetzen.<br>Wir erwarten von der CDU, die Meinungsfreiheit nicht unter dem Vorwand des Neutralitätsgebots zu schwächen.<br>Vom Oberbürgermeister der Stadt Münster und von der CDU Münster erwarten wir, dass sie ihren Einfluss geltend machen, um sich für den Erhalt der Gemeinnützigkeit der 16 NGOs einzusetzen und auf diese Weise unsere Zivilgesellschaft und die Demokratie in Deutschland zu stärken.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><strong>Unterstützende Gruppen und Organisationen:</strong><br>Keinen-Meter-Bündnis Münster<br>christians for future Münster<br>Eine-Welt-Forum Münster<br>Ende Gelände Münster<br>Energiewendegruppe Münster<br>fridays for future<br>Foodsharing Münster<br>GemeinWohlÖkonomie Münsterland<br>health for future<br>Interessengemeinschaft Fahrradstadt.ms<br>KidicalMass Münster<br>students for future<br>Treibhausdefekt Münster<br>Ökobau-Münsterland e.V.<br>parents for future<br>psychologists for future<br>Waldschutzgruppe Münsterland e.V.<br>VCD Münsterland<br>Zero Waste MS e.V.<br>Münster isst veggie<br></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Großes KlimaEntscheid-Neujahrstreffen</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2025/01/20/grosses-klimaentscheid-neujahrstreffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2025 21:38:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ADFC Münsterland]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Architects for Future Münsterland]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewendegruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Fridays for Future]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph">Am 11.01.2025 trafen sich in der neuen B-Side gut dreißig Vertreterinnen und Vertreter aus über zwanzig Umwelt- und Naturschutzgruppen, die gemeinsam das Bündnis KlimaEntscheid Münster bilden. Auf der Tagesordnung stand neben strukturellen Fragen der Vernetzung und Zusammenarbeit vor allem die gemeinsame Jahres-Aktionsplanung der unterschiedlichen Gruppen für das Jahr 2025. Neben der vorgezogenen Bundestagswahl im Februar steht am 14.09.2025 die Kommunalwahl in Münster an; alle Umweltgruppen werden hierzu Veranstaltungen und Aktionen durchführen, um die notwendigen Schritte in der Klimapolitik hin zu einer Klimaneutralität immer wieder in den Fokus der breiten Öffentlichkeit zu bringen und als Wahlkampfthema zu adressieren. Als erste gemeinsame Großaktion steht der bundesweite Klima-Streik am 14.02.2025 um 16:00 Uhr an der Lamberti-Kirche auf dem Programm.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2025/01/R0002124-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-5049" srcset="https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2025/01/R0002124-1024x683.jpg 1024w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2025/01/R0002124-300x200.jpg 300w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2025/01/R0002124-150x100.jpg 150w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2025/01/R0002124-768x512.jpg 768w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2025/01/R0002124-391x260.jpg 391w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2025/01/R0002124-1536x1024.jpg 1536w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2025/01/R0002124-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Keine Verantwortungsübernahme für den Artenschutz bei der Stadt Münster</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2024/11/09/keine-verantwortungsuebernahme-fuer-den-artenschutz-bei-der-stadt-muenster/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2024 23:06:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klimagruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimapolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf Druck des Agrarwendebündnisses des KlimaEntscheids Münster hat sich der Rat im Juni 2024 mit der Bewirtschaftungsweise der städtischen landwirtschaftlichen Flächen befasst. Hintergrund: Die rund [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Auf Druck des Agrarwendebündnisses des KlimaEntscheids Münster hat sich der Rat im Juni 2024 mit der Bewirtschaftungsweise der städtischen landwirtschaftlichen Flächen befasst. Hintergrund: Die rund 1000 ha Acker- und Grünland der Stadt Münster werden seit Jahrzehnten, meist in einjährigen Pachtverträgen, ohne ökologische Auflagen an die gleichen Landwirte verpachtet. Der Pachtzins liegt durchschnittlich bei 426 € – etwa die Hälfte des sonst üblichen Marktpreises. Die Ratskoalition von Bündnis90/Die Grünen/GAL, SPD und Volt war zu Beginn der Legislaturperiode 2021 dem NABU-Antrag nachgekommen und hatte die Verwaltung beauftragt: Die Stadt Münster möge Verantwortung für den Artenschutz übernehmen, indem sie ihre landwirtschaftlichen Flächen ökologisch verpachtet. (Antrag A-R/0062/2021).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seitdem hatte das Agrarwendebündnis in Gesprächen mit dem Landwirtschaftsbeauftragten der Stadt Münster darauf gedrungen, diesen für die Biodiversität wichtigen Ratsbeschluss umzusetzen und sowohl positive Beispiele anderer Kommunen und Institutionen aufgezeigt sowie konkrete sozial-ökologische Pachtkriterien für die Flächen der Stadt vorgeschlagen. In den Gesprächen wurden die unterschiedlichsten Begründungen vorgebracht, warum das nicht möglich sei: Eine wissenschaftliche Studie zur Flächenverpachtung müsse erstellt werden; das Amt habe zu wenig Personal, und bei einjährigen Pachtverträgen seien keine Naturschutzauflagen möglich. Eine einjährige Bindung der Flächen sei jedoch notwendig, um bei Bauvorhaben Flächen tauschen zu können.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2024/11/Ackerflaeche-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-4884" srcset="https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2024/11/Ackerflaeche-1024x682.jpg 1024w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2024/11/Ackerflaeche-300x200.jpg 300w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2024/11/Ackerflaeche-150x100.jpg 150w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2024/11/Ackerflaeche-768x512.jpg 768w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2024/11/Ackerflaeche-391x260.jpg 391w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2024/11/Ackerflaeche-1536x1024.jpg 1536w, https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2024/11/Ackerflaeche-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Photo: Achim Grote</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Vorschlag der Gruppe, zur Vereinfachung auf allen Flächen ein Pestizidverbot einzuführen, wurde nicht entsprochen. Auch die Idee, 20 % der Flächen zur Förderung der Artenvielfalt brachliegen zu lassen, wurde nicht in Erwägung gezogen. Um den Stillstand in der Verwaltung zu überwinden, brachte die Internationale Fraktion Die PARTEI/ÖDP im Juni 2024 den Vorschlag der 20 %-Brache in einem Antrag in den Rat ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der anschließenden Diskussion räumte der Rat ein, dass in Bezug auf den Ratsbeschluss zur Flächenverpachtung bisher nichts Wesentliches geschehen sei. Die Stadt Münster hat also in Zeiten der Biodiversitätskrise keine Verantwortung für den Artenschutz übernommen. Für das Pachtjahr 2024/2025 sollen – so der Wille der Ratskoalition – Pächter, die 20 % ihrer gepachteten Flächen brachliegen lassen, einen Pachtzinsnachlass erhalten. Ab 2025/26 – also in der nächsten Legislaturperiode – sollen dann Regelungen gelten, die die jetzige Koalition nicht umsetzen konnte: 20 % Brache – plus Glyphosatverbot. Zukünftig sollen dann die Pachtverträge nach ökologischen, regenerativen und sozialen Kriterien gestaffelt und bepreist werden. Der dazu notwendige Kriterienkatalog sollte nach der Sommerpause 2024 soweit fertig sein, dass er mit den Stakeholdern beraten werden kann. Ziellinie der Rathauskoalition war, dass das Konzept bis Ende 2024 fertig sein soll. Diese Zeitleiste wurde jedoch erneut nicht eingehalten. Die Einladung zum Beratungstermin liegt erst für den 18.12.2024 vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Agrarwendebündnis des KlimaEntscheids</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anuschka Tecker, Celia Meienburg, Detlef Lobmeyer, Kristian Lilje, Rita Clausing und Teresa Häuser</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Offener Brief an die Mitglieder des Stadtrates</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2024/06/06/offener-brief-an-die-mitglieder-des-stadtrates/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2024 20:44:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktiv werden]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaentscheid]]></category>
		<category><![CDATA[Klimagruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimapolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Rathaus]]></category>
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					<description><![CDATA[Dieser Brief wurde vom KlimaEntscheid Münster an die Ratsmitglieder der Stadt Münster gesendet. Es wird dringend Zeit, dass die Politik sich entschlossen für Maßnahmen gegen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Dieser Brief wurde vom KlimaEntscheid Münster an die Ratsmitglieder der Stadt Münster gesendet. Es wird dringend Zeit, dass die Politik sich entschlossen für Maßnahmen gegen den Klimawandel und für Klimagerechtigkeit einsetzt. <strong>Am 09.06.2024 findet die Europawahl statt. Ihre Stimme kann entscheiden, ob die EU wirksame Maßnahmen voranbringt. Darum gehen Sie wählen &#8211; Für den Klimaschutz und unsere Demokratie.</strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Ratsmitglieder,</p>



<p class="wp-block-paragraph">wie Sie der Presse entnehmen und im Alltag wahrnehmen konnten, zeigt sich &#8211; nicht nur im Angesicht der katastrophalen Meldungen aus aller Welt, sondern auch an den mannigfaltigen Aktionen der Klimabewegung in Münster in den letzten Wochen &#8211; wie akut der Klimawandel ist und wie notwendig eine konsequente Politik zur seiner Begrenzung jetzt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Folgenden zur Erinnerung eine kurze Übersicht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>am 01.03.24 Gemeinsame Demonstration von Fridays for Future mit Verdi für bessere Bezahlung und einen besseren ÖPNV</li>



<li>am 17.04.24 Demonstration und Kundgebung zur Verkehrsminister*innenkonferenz (VMK) mit Überreichung einer Petition zum Stopp des Autobahnausbaus durch Greenpeace</li>



<li>am 19.04.24 Kundgebung auf dem Stubengassenplatz zum anstehenden Klimastreik „ClimateJustice Now“</li>



<li>am 20.04.24 „Ungehorsame Versammlung“ der Letzten Generation und Sympathisant*innen, um für eine zu ändernde Verkehrspolitik zu demonstrieren</li>



<li>am 26.04.24 „Critical Mass“ zum 10-jährigen Jubiläum durch Münster für die Gleichberechtigungdes Fahrrads auf den Straßen</li>



<li>am 27.04. Zweite „Wir haben es satt“-Demonstration in der Innenstadt für eine ökologische, nachhaltige, gerechte Agrarpolitik (auch) in Münster</li>



<li>am 01.05.24 Maikundgebung und Demonstration unter dem Motto „Mehr Lohn, mehr Freizeit,mehr Sicherheit“</li>



<li>am 31.05.24 Demonstration zur Europawahl, um gemeinsam für das Klimagegen Rechts zu protestieren, initiiert von den Fridays for Future Gruppen und Keinen Meter den Nazis</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Allen Aktivitäten ist gemein, dass sie Ausdruck einer großen Empörung über die zögerliche und unzureichende Klimapolitik sind, sowohl auf europäischer, bundesweiter, als auch kommunaler Ebene. Europa und Deutschland erreichen&nbsp;ihre Klimaziele nicht. Die im Pariser Klimaabkommen angestrebte Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad wurde bereits gerissen. Die Konsequenzen sind in ihrem Umfang und ihrer Dynamik nicht abzusehen und werden Prognosen zufolge katastrophal sein. Die Sorge um den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie die&nbsp; unzureichende Beachtung der Klimagerechtigkeit motiviert die Teilnehmer*innen, nicht aufzugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der deutsche Ethikrat hat sich in einer Stellungnahme zum Thema Klimagerechtigkeit mit der Verantwortung von Politik befasst. Er fordert kommunale Entscheidungsträger*innen dazu auf, sich den Herausforderungen und der Verantwortung der Problematiken des Klimawandels zu stellen. Der Ethikrat bestätigt damit, dass die Forderung des KlimaEntscheids Münster die Belange des Klimawandels an erste Stelle zu setzen, mehr als berechtigt sind. So heißt es in den 13 Empfehlungen des Ethikrates unter Punkt 5:<br>(Zitat:)</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<strong>Die gerechte Verteilung der Verantwortung für diese und andere Klimaschutzmaßnahmen ist dabei vornehmlich eine staatliche Aufgabe. Bei deren Erfüllung müssen darüber hinaus auch Unternehmen und andere private kollektive Akteure deutlich stärker in die Pflicht genommen und durch entsprechende Rahmenbedingungen unterstützt werden. Der bislang weit verbreitete Fokus auf die individuelle Verantwortung von Einzelpersonen wird der Problemlage nicht gerecht. Individuelle Entscheidungsfreiheit wird immer auch mitbestimmt durch gemeinsames Handeln vieler und wesentlich von politischen Rahmenbedingungen geprägt. Deshalb sind klare gesetzliche Regelungen notwendig, um Individuen klimafreundliches Handeln zu erleichtern. Es ist unangemessen, wenn staatliche Akteure von Individuen emissionsärmeren Konsum erwarten, solange innerhalb der vom selben Staat gewollten und unterstützten Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung die Voraussetzungen dafür zu einem guten Teil nicht erfüllt sind oder sogar konterkariert werden, sodass emissionsärmeres Handeln in vielen Feldern immer noch ‚moralisches Heldentum‘ verlangt. Eine moralische Kritik an Entscheidungen im Bereich der privaten Lebensführung und des Konsums ist kein Ersatz für notwendige politische Maßnahmen.“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der KlimaEntscheid geht davon aus, dass Sie, liebe Ratsmitglieder, die Dringlichkeit dieser Maßnahmen erkennen. Wir erwarten, dass Sie Ihrer Verantwortung gegenüber der jetzigen Bevölkerung und den kommenden Generationen gerecht werden, um dazu beizutragen, die Stadt, jenseits aller Parteiinteressen, lebenswert zu erhalten und zu gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie können sich gewiss sein, dass der KlimaEntscheid diesen schwierigen Prozess weiterhin konstruktiv-kritisch begleiten wird.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Flächenverpachtung umstellen &#8211; jetzt!</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2024/06/06/flaechenverpachtung-umstellen-jetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2024 20:09:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaentscheid]]></category>
		<category><![CDATA[Klimagruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Rathaus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Landwirtschaftsgruppe des KlimaEntscheids Münster beobachtet seit 2016 die Agrarpolitik der Stadt Münster und fordert die pestizidfreie Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen. Trotz eines Ratbeschlusses aus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Landwirtschaftsgruppe des KlimaEntscheids Münster beobachtet seit 2016 die Agrarpolitik der Stadt Münster und fordert die pestizidfreie Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen. Trotz eines <a href="https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2024/05/A_R_0062_2021_a_r_0062_2021_Gruene_SPD_Volt_Oekologisch_Verpachten.zip">Ratbeschlusses aus dem Jahre 2021</a>, in dem der Rat den Auftrag erteilt hat, dass der Anteil von ökologisch bewirtschafteten Flächen auf 25% anzustreben ist und für alle anderen Flächen zielführende ökologische Bewirtschaftungskriterien definiert wurden, passiert in dieser Angelegenheit nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben diese Problematik bei der Agrarwendedemo &#8222;Wir-haben-es-satt&#8220; am 27.4.2024 in einer Rede thematisiert: <a href="https://youtu.be/w_GcPX_8k_c?feature=shared" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rede Landwirtschaftsgruppe /KlimaEntscheid</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verwaltung hat nun angekündigt, für das übernächste Pachtjahr an einer Lösung zu arbeiten. Wir können das im Hinblick auf das dramatische Artensterben im Münsterland nicht akzeptieren und erwarten schon für dieses Jahr Adhoc-Maßnahmen. Unser Vorschlag lautet wie folgt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Stadt Münster ergänzt alle aktuellen Pachtverträge für städtische Ackerflächen um eine ökologische Auflage, in denen sich die Pächter*innen verpflichten, 20% der Ackerfläche ab dem Jahr 2025 als „selbstbegrünte Brache“ ruhen zu lassen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">In der Ratssitzung am 19.06.2024 wird dazu ein Antrag zur sofortigen Beschlussfassung vorliegen. Um diesen Antrag zu bestärken, rufen wir zur Mahnwache vor der <strong><u>Ratssitzung am 19.06.2024 von 13.30 &#8211; 14.15 Uhr</u></strong> auf. Bitte kommt und unterstützt mit eurer Präsenz vor dem Rathaus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2024/05/Sozial-oekologische-Verpachtung_Vorschlag-KlimaEntscheid.zip">Hier</a> findet ihr unsere Forderungen an den Rat der Stadt Münster, den Ratsbeschluss von 2021 zur Flächenverpachtung und unseren Vorschlag für einen Kriterienkatalog zur sozial-ökologischen Verpachtung.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verpachtung landwirtschaftlicher Flächen mit ökologischer Zielsetzung</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2024/02/06/verpachtung-landwirtschaftlicher-flaechen-mit-oekologischer-zielsetzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Feb 2024 21:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Klimagruppen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimapolitik]]></category>
		<category><![CDATA[NABU Münster e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Rathaus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://muenster-klima.info/?p=4157</guid>

					<description><![CDATA[Antrag des NABU Münster an den Rat der Stadt Münster]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Antrag des NABU Münster an den Rat der Stadt Münster</p>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2024/02/Anregung_Pachtflaechen_Muenster20200705.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Anregung_Pachtflaechen_Muenster20200705."></object><a id="wp-block-file--media-f42177b4-2729-4b05-a66c-ef74b72dcc84" href="https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2024/02/Anregung_Pachtflaechen_Muenster20200705.pdf">Anregung_Pachtflaechen_Muenster20200705</a><a href="https://muenster-klima.info/wp-content/uploads/2024/02/Anregung_Pachtflaechen_Muenster20200705.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-f42177b4-2729-4b05-a66c-ef74b72dcc84">Herunterladen</a></div>
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