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SUMMARY:Agrarökologie in Bewegung: Systemwandel meets Salsa-Beats
DESCRIPTION:Hinter Supermarktregalen steckt ein Agrarsystem, das Umwelt zerstört und Menschen ausbeutet – während Konzerne profitieren und Kleinbäuer*innen ums Überleben kämpfen. Aber es geht auch anders. Wie, das diskutieren Menschenrechtsaktivist*innen am Freitag, 23. Mai, 19:00 – 21:30 Uhr im Specops.\nYoni Rivas (Honduras) und Gladis Mucú (Guatemala) stellen das System der Agrarökologie vor. Dieser Ansatz steht für eine nachhaltige Transformation der Landwirtschaft und verbindet Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Umweltschutz. Er ist somit auch eine Form des gelebten Widerstands, die den Akteur*innen Hoffnung gibt. Die Aktivist*innen zeigen, wie einen agrarökologische Transformation auch bei uns gelingen kann. Veranstaltet wird der Abend von der Romero Initiative (CIR) gemeinsam mit den Hochschulgruppen der BundJugend und Amnesty International, sowie dem deutsch-lateinamerikanischen Verein UPLA e.V.\nNach den kurzen Inputs gibt es Gelegenheit zu Begegnung, Vernetzung und Bewegung: Das Kollektiv Son Obrero legt Cumbica, Salsa, Bachata und Reggaeton auf. Der Eintritt ist frei, aber Spenden erwünscht.\nDer Abend ist Teil einer Rundreise ( https://www.ci-romero.de/rundreise-palmoel-2025/#1744703329784-3d9425ca-02b9 ): Yoni Rivas und Gladis Mucú touren mit Vertretern von CiR vom 19. bis 29. Mai durch Deutschland. Sie sprechen mit Politiker*innen, Aktivist*innen und auf öffentlichen Veranstaltungen über die Probleme und Folgen des industriellen Palmölanbaus. Neben den Umweltschäden leidet die indigene Bevölkerung insbesondere unter Landrechtsverletzungen. Die Tour zur Agrarökologie zeigt: Die Verantwortung für Probleme endet nicht an nationalen Grenzen. Denn auch deutsche Firmen profitieren von dem billigen Palmöl aus Mittelamerika. Es wird hierzulande in Form von Margarine, Seifen oder Brotaufstrichen in den den Supermärkten verkauft.\nYoni Rivas setzt sich für die Rechte lokaler Gemeinschaften im langjährigen Landkonflikt mit dem Palmölproduzenten Dinant ein. Der Konflikt ist von gewaltsamen Vertreibungen und Morden an Aktivist*innen geprägt. Gladis Mucú engagiert sich für den kollektiven Landbesitz indigener Gemeinschaften – ein Recht, das durch den Palmölanbau des Hersteller Industria Chiquibul in Guatemala bedroht ist. Gladis kämpft zudem für ein agrarökologisches System, das traditionelle Anbaumethoden, Ernährungssouveränität und die Rückgewinnung einheimischen Saatguts stärkt.\n
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