<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: “Klimaneutralität bis 2030 erreichbar”	</title>
	<atom:link href="https://muenster-klima.info/2021/06/21/klimaneutralitaet-bis-2030-erreichbar/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://muenster-klima.info/2021/06/21/klimaneutralitaet-bis-2030-erreichbar/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 29 Jan 2022 20:20:53 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Felix		</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2021/06/21/klimaneutralitaet-bis-2030-erreichbar/#comment-100</link>

		<dc:creator><![CDATA[Felix]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jan 2022 12:58:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://muenster-klima.info/?p=1658#comment-100</guid>

					<description><![CDATA[Grundsätzlich finde ich gut wie Sie positiv bleiben und die Kommunikation und Beteiligung von vielen als erstrebenswert auslegen. Trotzdem bleibt das Gefühl, dass Sie einige grundlegende Aussagen der Studie falsch interpretieren. 1. “Allen Skeptikern zum Trotz ist die überraschend gute Nachricht: Klimaneutralität ist für Münster grundsätzlich zu erreichen.” (S. 39 der Kurzfassung der Konzeptstudie “Münster Klimaneutralität 2030”). Bereits auf S.4 wird angeführt unter dem Punkt “Die Aufgabenstellung” “Insofern beantwortet die Studie nicht die Frage der Machbarkeit.” Zudem wird anhand von Abb. 4,5 und 6 sehr deutlich klar wie unwahrscheinlich es ist die Klimaneutralität 2030 zu erreichen. “Von 2020 bis 2030 muss das jährliche Emissionsniveau im Vergleich zum Vorjahr um ~182 Tt pro Jahr reduziert werden – zum Vergleich: die durchschnittliche jährliche Reduktion seit 1990 beträgt ca. 25 Tt pro Jahr.” (S.11). Das bedeutet jedes Jahr x7 mehr CO2 sparen wie in den ach so “bemühten” letzten 30 Jahren. Abb. 23 (die letzte vor dem Fazit) zeigt das selbst bis 2037 die Klimaneutralität ambitioniert bliebe. Und abschließend der ganze Satz heißt “Das Ziel einer Klimaneutralität im Jahr 2030 für Münster ist bei reiner Betrachtung der technischen Potenziale zur Treibhausgasreduktion grundsätzlich erreichbar.” Was nicht viel mehr aussagt, wie die Aussage: Klimaneutralität kann schon morgen erreicht werden. Grundsätzlich halt “richtig”, wird aber trotzdem niemals passieren. Desweiteren 2.”die Vorschläge des Instituts sind alle im Bereich des Machbaren” … Bei Herausforderungen auf S. 22 findet man dann sowas “Um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen, müssen annähernd 100% des Wohnungsbestandes bis 2030 energetisch saniert werden. Das entspricht bei einer Sanierungsrate von 8-9%, einer zu sanierenden Wohnfläche von circa 1.210.000 m2 pro Jahr. Zurzeit liegt der Wert geschätzt bei 13.500 m2/a unter der Annahme einer Energiebedarfsreduktion von ca. 80% und damit in etwa dem KfW-40-Standard.” Wie war das? Machbar? Schönen Tag noch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grundsätzlich finde ich gut wie Sie positiv bleiben und die Kommunikation und Beteiligung von vielen als erstrebenswert auslegen. Trotzdem bleibt das Gefühl, dass Sie einige grundlegende Aussagen der Studie falsch interpretieren. 1. “Allen Skeptikern zum Trotz ist die überraschend gute Nachricht: Klimaneutralität ist für Münster grundsätzlich zu erreichen.” (S. 39 der Kurzfassung der Konzeptstudie “Münster Klimaneutralität 2030”). Bereits auf S.4 wird angeführt unter dem Punkt “Die Aufgabenstellung” “Insofern beantwortet die Studie nicht die Frage der Machbarkeit.” Zudem wird anhand von Abb. 4,5 und 6 sehr deutlich klar wie unwahrscheinlich es ist die Klimaneutralität 2030 zu erreichen. “Von 2020 bis 2030 muss das jährliche Emissionsniveau im Vergleich zum Vorjahr um ~182 Tt pro Jahr reduziert werden – zum Vergleich: die durchschnittliche jährliche Reduktion seit 1990 beträgt ca. 25 Tt pro Jahr.” (S.11). Das bedeutet jedes Jahr x7 mehr CO2 sparen wie in den ach so “bemühten” letzten 30 Jahren. Abb. 23 (die letzte vor dem Fazit) zeigt das selbst bis 2037 die Klimaneutralität ambitioniert bliebe. Und abschließend der ganze Satz heißt “Das Ziel einer Klimaneutralität im Jahr 2030 für Münster ist bei reiner Betrachtung der technischen Potenziale zur Treibhausgasreduktion grundsätzlich erreichbar.” Was nicht viel mehr aussagt, wie die Aussage: Klimaneutralität kann schon morgen erreicht werden. Grundsätzlich halt “richtig”, wird aber trotzdem niemals passieren. Desweiteren 2.”die Vorschläge des Instituts sind alle im Bereich des Machbaren” … Bei Herausforderungen auf S. 22 findet man dann sowas “Um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen, müssen annähernd 100% des Wohnungsbestandes bis 2030 energetisch saniert werden. Das entspricht bei einer Sanierungsrate von 8-9%, einer zu sanierenden Wohnfläche von circa 1.210.000 m2 pro Jahr. Zurzeit liegt der Wert geschätzt bei 13.500 m2/a unter der Annahme einer Energiebedarfsreduktion von ca. 80% und damit in etwa dem KfW-40-Standard.” Wie war das? Machbar? Schönen Tag noch</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Felix		</title>
		<link>https://muenster-klima.info/2021/06/21/klimaneutralitaet-bis-2030-erreichbar/#comment-99</link>

		<dc:creator><![CDATA[Felix]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jan 2022 16:49:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://muenster-klima.info/?p=1658#comment-99</guid>

					<description><![CDATA[Grundsätzlich finde ich gut wie Sie positiv bleiben und die Kommunikation und Beteiligung von vielen als erstrebenswert auslegen. Trotzdem bleibt das Gefühl, dass Sie einige grundlegende Aussagen der Studie falsch interpretieren. 

1. &quot;Allen Skeptikern zum Trotz ist die überraschend gute Nachricht: Klimaneutralität ist für Münster grundsätzlich zu erreichen.&quot; (S. 39 der Kurzfassung der Konzeptstudie “Münster Klimaneutralität 2030”).

Bereits auf S.4 wird angeführt unter dem Punkt &quot;Die Aufgabenstellung&quot; &quot;Insofern beantwortet die Studie nicht die Frage der Machbarkeit.&quot; Zudem wird anhand von Abb. 4,5 und 6 sehr deutlich klar wie unwahrscheinlich es ist die Klimaneutralität 2030 zu erreichen. &quot;Von 2020 bis 2030 muss das jährliche Emissionsniveau im Vergleich zum Vorjahr um ~182 Tt pro Jahr reduziert
werden - zum Vergleich: die durchschnittliche jährliche Reduktion seit 1990 beträgt ca. 25 Tt pro Jahr.&quot; (S.11). Das bedeutet jedes Jahr x7 mehr CO2 sparen wie in den ach so &quot;bemühten&quot; letzten 30 Jahren. Abb. 23 (die letzte vor dem Fazit) zeigt das selbst bis 2037 die Klimaneutralität ambitioniert bliebe. 
Und abschließend der ganze Satz heißt &quot;Das Ziel einer Klimaneutralität im Jahr 2030 für Münster ist bei reiner Betrachtung der technischen Potenziale zur Treibhausgasreduktion grundsätzlich erreichbar.&quot; Was nicht viel mehr aussagt, wie die Aussage: Klimaneutralität kann schon morgen erreicht werden. Grundsätzlich halt &quot;richtig&quot;, wird aber trotzdem niemals passieren. 

Desweiteren 2.&quot;die Vorschläge des Instituts sind alle im Bereich des Machbaren&quot; ... 
Bei Herausforderungen auf S. 22 findet man dann sowas &quot;Um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen, müssen annähernd 100% des Wohnungsbestandes bis 2030 energetisch saniert werden. Das entspricht bei einer Sanierungsrate von 8-9%, einer zu sanierenden Wohnfläche von circa 1.210.000 m2 pro Jahr. Zurzeit liegt der Wert geschätzt bei 13.500 m2/a unter der Annahme einer Energiebedarfsreduktion von ca. 80% und damit in etwa dem KfW-40-Standard.&quot; 
Wie war das? Machbar?

Schönen Tag noch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grundsätzlich finde ich gut wie Sie positiv bleiben und die Kommunikation und Beteiligung von vielen als erstrebenswert auslegen. Trotzdem bleibt das Gefühl, dass Sie einige grundlegende Aussagen der Studie falsch interpretieren. </p>
<p>1. &#8222;Allen Skeptikern zum Trotz ist die überraschend gute Nachricht: Klimaneutralität ist für Münster grundsätzlich zu erreichen.&#8220; (S. 39 der Kurzfassung der Konzeptstudie “Münster Klimaneutralität 2030”).</p>
<p>Bereits auf S.4 wird angeführt unter dem Punkt &#8222;Die Aufgabenstellung&#8220; &#8222;Insofern beantwortet die Studie nicht die Frage der Machbarkeit.&#8220; Zudem wird anhand von Abb. 4,5 und 6 sehr deutlich klar wie unwahrscheinlich es ist die Klimaneutralität 2030 zu erreichen. &#8222;Von 2020 bis 2030 muss das jährliche Emissionsniveau im Vergleich zum Vorjahr um ~182 Tt pro Jahr reduziert<br />
werden &#8211; zum Vergleich: die durchschnittliche jährliche Reduktion seit 1990 beträgt ca. 25 Tt pro Jahr.&#8220; (S.11). Das bedeutet jedes Jahr x7 mehr CO2 sparen wie in den ach so &#8222;bemühten&#8220; letzten 30 Jahren. Abb. 23 (die letzte vor dem Fazit) zeigt das selbst bis 2037 die Klimaneutralität ambitioniert bliebe.<br />
Und abschließend der ganze Satz heißt &#8222;Das Ziel einer Klimaneutralität im Jahr 2030 für Münster ist bei reiner Betrachtung der technischen Potenziale zur Treibhausgasreduktion grundsätzlich erreichbar.&#8220; Was nicht viel mehr aussagt, wie die Aussage: Klimaneutralität kann schon morgen erreicht werden. Grundsätzlich halt &#8222;richtig&#8220;, wird aber trotzdem niemals passieren. </p>
<p>Desweiteren 2.&#8220;die Vorschläge des Instituts sind alle im Bereich des Machbaren&#8220; &#8230;<br />
Bei Herausforderungen auf S. 22 findet man dann sowas &#8222;Um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen, müssen annähernd 100% des Wohnungsbestandes bis 2030 energetisch saniert werden. Das entspricht bei einer Sanierungsrate von 8-9%, einer zu sanierenden Wohnfläche von circa 1.210.000 m2 pro Jahr. Zurzeit liegt der Wert geschätzt bei 13.500 m2/a unter der Annahme einer Energiebedarfsreduktion von ca. 80% und damit in etwa dem KfW-40-Standard.&#8220;<br />
Wie war das? Machbar?</p>
<p>Schönen Tag noch</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
